MFT – MAGNETFELDTHERAPIE
HERKUNFT UND GESCHICHTE
Seit vielen Jahrhunderten ist die heilende Wirkung der Magnetfelder bekannt. Sämtliche alten Hochkulturen – von den Ägyptern, Chinesen, Mayas, Griechen bis hinzu den Römern – kannten und schätzten die heilenden Kräfte der Magnetsteine und der magnetischen Felder. Mehr noch: Ihre Anwendung war ein wichtiger Bestandteil ihrer Medizin. Den Gelehrten jener Zeit war schon bekannt, dass unsere Körperfunktionen und auch unser Zellstoffwechsel durch magnetische Felder günstig beeinflusst werden können. “Wer den Magneten verwendet, wird feststellen, dass er ohne ihn nichts ausrichten kann gegen viele Krankheiten” hat schon der berühmte Herr Paracelsus im 16. Jahrhundert gesagt.
HEUTE
Dieses alte Wissen blieb lang nahezu ungenutzt, bis vor wenigen Jahrzehnten die Anwendung der Magnetfelder im Rahmen ganzheitlicher, komplementärmedizinischer Therapiekonzepte neue Anfänge nahm. Auf Basis vieler positiver Erfahrungen wurden die bekannten Wirkungen der Magnetfelder – wie auch ihre idealen Möglichkeiten zur Kombination mit anderen Methoden der Schul- und Alternativmedizin – erforscht, wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. Mit Hilfe innovativer technischer Geräte werden körpereigene Frequenzen erzeugt, die die Anwendung so schonend machen, dass man diese Therapie als sanfte Naturheilmethode bezeichnen kann.
WIRKUNGSWEISE
Um jede Zelle – egal ob Knochen, Knorpel oder Weichteilgewebe – besteht ein elektrisches Feld. Bei Verletzungen oder Abnutzung des Gewerbes ist dieses elektrisches Feld gestört, wodurch die Selbstheilungsfähigkeit eingeschränkt wird. Bei der Pulsierenden Magnetfeld Therapie durchdringen elektromagnetische Energiefelder mit einer Stärke von bis zu dem 100-fachen des Erdmagnetfeldes des Gewebes. Dadurch werden sogenannten strömende Potentiale zwischen den Zellen erzeugt und das elektrische Feld wieder aufgebaut. Das regt das Gewerbe zur Regenration und Neubildung an. Die Abwehrkräfte sowie die Durchblutung werden gesteigert und die Selbstheilungskräfte wieder hergestellt.
ANWENDUNGSGEBIETE
Häufigste Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie sind orthopädische Beschwerden, von allem bei Gelenkproblemen, Weichteil- und Knochenerkrankungen ist sie nützlich. So wird bei Abnutzungserscheinungen jeglicher Gelenke, z. B. der Wirbelsäule, Hüften, Knie und Hände, der Knorpel wieder gestärkt und aufgebaut. Auch der Knochenschwund, die sogenannte Osteoporose, wird positiv beeinflusst. Bei Knochenbrüchen oder verzögerter Knochenheilung wird die Heilungszeit stark verkürzt und damit eine schnellere Mobilisation möglich. Die Pulsierende Magnetfeld Therapie hilft aber auch bei Weichteilschädigungen. So tritt eine entzündungshemmende Wirkung bei Verletzungen und Reizungen von Muskeln oder Sehnen wie z. B. Tennis- oder Golferellenbogen auf. Die Schmerzen bei Bandscheibenschäden werden ebenfalls deutlich gelindert.
NEBENWIRKUNGEN
Nebenwirkungen sind bis heute nicht bekannt. Die Pulsierende Magnetfeld Therapie sollte jedoch nicht bei Schwangerschaft oder Herzschrittmacherpatienten durchgeführt werden.
DAUER UND ART DER BEHANDLUNG
Während der Behandlung kann die Kleidung anbehalten werden, da die elektrischen Energiefelder die Kleider durchdringen. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei. Die Patienten sitzen oder liegen daher in einer entspannten Körperhaltung. In der Regel sollten bei 10-15 Sitzungen zwei bis fünf Behandlungen in der Woche erfolgen. Die Behandlungszeit beträgt je nach Krankheitsbild zwischen 20 – 60 Minuten. Eine Sofortwirkung ist meistens nicht zu erwarten, da die Regenration der Zellen erst angeregt werden muss. Bei 70 % der Patienten ist nach Ende der Behandlungsserie mit einer deutlichen Schmerzlinderung und verbesserten Gelenkbeweglichkeit zu rechnen.
BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG
Die Kosten für die Pulsierende Magnetfeld Therapie sind überraschen niedrig. Je nach Krankheitsbild kostet eine Behandlungsserie insgesamt (!) zwischen 150,00 und 300,00 EUR. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen. Aufgrund der nachgewiesenen Wirksamkeit übernehmen die privaten Krankenkassen die Behandlungskosten z. B. bei verzögerter oder ausbleibender Knochenheilung, Zerfall des Hüftgelenkes, Prothesenlockerungen oder der Sudeck´schen Erkrankung.
