Unser fachliches Leistungsspektrum

 

Diagnostik

 

Konservative Therapie

 

Operative Therapie

 

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Ultraschalluntersuchung (Sonografie) [Diagnostik]

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) ist ein bildgebendes Verfahren, welches besonders zur Abklärung von Schulterbeschwerden, zur Beurteilung der Säuglingshüfte und zur Erkennung von Muskelfaserrissen und tiefergelegenen Blutergüssen geeignet ist. Ultraschalluntersuchungen unter gleichzeitiger Gelenkbewegung können uns anders kaum erhebbarere Informationen zu Gelenkfunktion und eventuellen Störungen geben, da sich die unterschiedliche Ausbreitung der Ultraschallwellen im menschlichen Körper zu nutze macht. So ist die Ultraschallmethode häufig die erste Wahl bei der Diagnosefindung, weil sie für den Patienten risikolos und schmerzfrei ist sowie kostengünstig und schnell durchgeführt werden kann. [nach oben]

Röntgendiagnostik und Röntgendurchleuchtung [Diagnostik]

Das sogenannte konventionelle Röntgen ist nach wie vor das verbreitetes bildgebende Verfahren zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit orthopädischen Krankheitsbildern und Verletzungen sowie Symptomen und Zeichen eine Diagnose ermöglichen. Die sogenannte Röntgendurchleuchtung (Bildwandler BV)) ermöglicht die Darstellung bzw. Beurteilung von dynamischen Vorgängen sowie Röntgenbefunden in Echtzeit z.B. während eines operativen Eingriffs oder zur exakten Platzierung einer Einstichkanüle für Injektionen an der Wirbelsäule. Unser Personal ist durch spezielle Lehrgänge in der Röntgendiagnostik geschult. Ebenso verfügen wir über qualifiziertes Fachpersonal im Bereich der Röntgendurchleuchtung (Röntgentechnische Assistentin). Jeder Anwender von Röntgenstrahlen unterliegt den Qualitätsanforderungen der Bundesärztekammer und ist verpflichtet, jährlich stichprobenartig Aufnahmen abzugeben. Diesen Qualitätsanforderungen sind wir bisher immer zur vollsten Zufriedenheit der Kontrollgremien nachgekommen. [nach oben]

Bildwandler [Diagnostik]

Viele der durch Spritzen zu behandelnden Strukturen des Bewegungsapparats liegen in der Tiefe des Gewebes unter der Hautoberfläche. Merkmale wie tastbare Knochen oder Hautfalten dienen der Orientierung. Eine sichere Darstellung des Injektionsziels liefern sie jedoch nicht. Mit dem sogenannten Bildwandler kann die Körperregion in Echtzeit durch Röntgen auf einem Monitor sofort dargestellt werden. Nach exaktem Bild des Spritzenziels kann dann in gleicher Weise die Nadel sicher plaziert werden. So wird auch die Zahl der eventuellen unerwünschten Nebenwirkung oder Komplikationen deutlich reduziert. Schwerpunkte dieser Behandlungsform sind: Fußwurzelinjektionen Handwurzelinjektionen Ellbogeninjektionen Injektionen aller kleinen Gelenke Hüftegelenksinjektionen Sprunggelenksinjektionen Wirbelgelenksinjektionen bandscheibennahe Injektionen Die Anzahl der notwendigen Behandlungen richtet sich nach dem Therapieerfolg. Sie liegt erfahrungsgemäß bei 3-5 Terminen. Je nach Besserungszeitraum können diese Serien wiederholt werden. Abhängig vom Inhalt der Injektion können die Kosten für diese Therapie sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Genaue Auskunft erteilt der behandelnde Arzt bei der Therapieplanung. [nach oben]

MRT – Kernspintomographie [Diagnostik]

Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das vor allem in der Diagnostik von Bandscheibenschäden, Meniskus- und Kreuzbandverletzungen sowie Gelenk­knorpeln eingesetzt wird. Die bessere Darstellbarkeit vieler Organe sowie die fehlende Strahlenbelastung aufgrund von Radiowellen und Magnetwirkung sind wesentliche Vorteile gegenüber dem konventionellen Röntgen oder der Computertomographie. So kann die Kernspintomographie auch in vielen Fällen bei Schwangeren durchgeführt werden. [nach oben]

Knochendichtemessung [Diagnostik]

Die Knochendichtemessung ermöglicht die Bestimmung der Dichte des Knochens (Mine­ralgehalt) bzw. dient der Früherkennung der Osteoporose. Zur Bestimmung des Osteoporose und Knochenbruchrisikos erfolgt eine Knochendichte­messung mittels der DXA-Methode Die Untersuchung ist schmerzlos sowie risikolos, da die Strahlenbelastung wesentlich ge­ringer ist als bei einer konventionellen Röntgenuntersuchung. [nach oben]

Muskuläres Profil der Wirbelsäule (Tergumed®) [Diagnostik]

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung. [nach oben]

Laufbandanalyse [Diagnostik]

Unsere spezielle Laufbandanalyse-Broschüre als Download

Gehen und Laufen sind komplexe Bewegungsabläufe, an denen der ganze Körper beteiligt ist. Durch Fehlbelastungen, etwa aufgrund von Verletzungen, von Operationen oder auch von falschen Schuhen, kann es zu Störungen dieser Abläufe – und in der Folge zu degenerativen Veränderungen des Bewegungsapparates – kommen. Die Laufbandanalyse ermöglicht es, solche Störungen frühzeitig zu erkennen.

Wann ist eine Laufbandanalyse sinnvoll?

  • Jederzeit zur Prävention von Fehlbelastungen und Beschwerden in späteren Jahren
  • Vor dem Kauf von Laufschuhen bzw. vor Aufnahme eines Lauftrainings
  • Im Rahmen einer Laufstiloptimierung
  • Bei vorliegenden Beschwerden (z. B. Rückenschmerzen, Achillessehnen- Beschwerden, Beschwerden und Verletzungen am Sprung-, Knie- oder Hüftgelenk)
  • Im Rahmen einer postoperativen Behandlung nach Eingriffen am Sprung-, Knie- oder Hüftgelenk

Wie funktioniert die Laufbandanalyse?

Während Sie auf dem Laufband gehen und laufen, werden Ihre Bewegungen auf Video aufgezeichnet und mithilfe von Sensoren vermessen. Hierfür verwenden wir das Optogait®-System. Anhand der ermittelten Messwerte gibt eine spezielle Software anschließend Aufschluss über den Bewegungsablauf und die Winkelstellungen der Gelenke. Fehlstellungen und -belastungen, wie z. B. Einknicken nach innen oder Verdrehen nach außen, werden dabei offensichtlich.

In unserer Praxis umfasst die Laufbandanalyse mehrere Messdurchgänge (zunächst barfuß, anschließend mit Schuhen, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten). Aus den Ergebnissen und aus dem Vergleich der Laufbewegungen lassen sich u. a. Empfehlungen für geeignete Laufschuhe ableiten. Was folgt nach der Analyse? Die Laufbandanalyse liefert lediglich Informationen über den Ist-Zustand. Sofern Fehler in der Bewegung vorliegen, müssen diese behandelt werden. Die Ergebnisauswertung – welche wir gemeinsam mit Ihnen vornehmen – bildet somit die Grundlage für die Bestimmung anschließender Maßnahmen wie:

  • Physiotherapie
  • medizinische Trainingstherapie
  • Verordnung orthopädischer Einlagen

Wiederholungsmessungen nach Einleitung einer Behandlung zeigen den Maßnahmenerfolg auf.

Wie lange dauert die Laufbandanalyse?

Inklusive der Auswertungen dauert die Laufbandanalyse bei uns ca. 45 Minuten.

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3D Wirbelsäulenanalyse (Körperstatikvermessung) [Diagnostik]

Die 3-D-Körperstatikvermessung ist eine Untersuchung, bei der die Wirbelsäule, die gesamte Körperhaltung, eventuelle Fehlstellungen sowie Muskelfehlbelastungen vermessen und doku­mentiert werden, und zwar ohne jegliche Strahlung und Berührung. Bei der Untersuchung werden per Diaprojektoren parallele Messlinien auf den Patienten gelenkt. Ein spezielles Computerprogramm erstellt sodann eine genaue und vollständige drei­dimensionale Darstellung des Rückens, der Wirbelsäule und des Beckens. Damit kann, unab­hängig von der realen Beinlängendifferenz und des Beckenstandes, ein hiermit ermittelter Beinlängenausgleich die Wirbelsäule optimal aufrichten und einer muskulären Dysbalance entgegenwirken. Die 3-D-Körperstatikvermessung wird zur Abklärung der folgenden Indikationen durch­geführt: – Beschwerden der Wirbelsäule und des Beckens – Beschwerden der Knie- und Hüftgelenke – Kiefergelenkbeschwerden – Kopf- und Nackenbeschwerden – Muskelfaserbelastungen [nach oben]

Isokinetik – Kraftmessung der Gelenke [Diagnostik]

WISSENSWERTES

Die isokinetische Muskelfunktionsdiagnostik wurde 1967 von dem Amerikaner Perrin entwickelt. Einige Jahre später wurden die ersten Testgeräte gebaut. Mithilfe isokinetischer Testsysteme war es erstmals möglich, die dynamische Kraftentwicklung bei einer konstant gehaltenen Geschwindigkeit zu bestimmen und so genannte Kraftverlaufskurven abzubilden. Letztere liefern in der Rehabilitation wertvolle diagnostische Hinweise zu Muskelkraft und Gelenkwerten. Im Bereich der orthopädischen Rehabilitation werden isokinetische Testsysteme seit über 20 Jahren erfolgreich eingesetzt, um funktionelle Störungen der Gelenkmechanik, muskuläre Defizite und Dysbalancen zu erkennen. Die Ergebnisse der isokinetischen Leistungsdiagnostik geben dem Arzt wertvolle Hinweise für die weitere Behandlung.

ISOKINETISCHE DIAGNOSTIK

Isokinetische Leistungsdiagnostik, Informationsbroschüre

Unsere spezielle Isokinetik-Broschüre als Download

Orthopädisch-traumatologische Erkrankungen ziehen eingeschränkte Gelenkbelastbarkeit und massive Defizite in der neuromuskulären Leistungsfähigkeit verletzter und operierter Extremitäten nach sich, die sich ungünstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Sowohl die Gelenkstabilität als auch die Belastbarkeit der verletzten Struktur ist häufig vermindert. Mithilfe der isokinetischen Leistungsdiagnostik können muskuläre Defizite an allen großen Gelenken wie Schulter-, Hüft-, Kniegelenk u. a. exakt bestimmt werden. Vergleichsmessungen der unverletzten, gesunden mit der verletzten Seite decken neuromuskuläre Schwächen und Dysbalancen auf. Die abgebildeten Kraftverlaufskurven geben Aufschluss über Störungen der Gelenkfunktion und helfen, spezielle Beschwerden in bestimmten Positionen aufzudecken. Die Auswertung der Kraftverlaufskurven sowie die Interpretation der Muskelkraftund der Gelenkwerte stellen das muskuläre Profil des betroffenen Gelenks im Vergleich zur nicht betroffenen Seite dar. Dadurch ergeben sich wesentliche diagnostische Hinweise. Die Auswertung isokinetischer Tests zeigt neben den Testkurven numerische Werte für die maximale Kraft- und Leistungsentwicklung auf. Diese Resultate können mit normativen Daten beschwerdefreier Personen verglichen werden und liefern dem Arzt ein objektives Bild vom Behandlungsstand. Auf der Basis des diagnostischen Befundes kann ein Therapie-Trainingsprogramm erstellt werden, das die muskulären Schwächen unter therapeutischer Kontrolle gezielt beseitigt, die Belastbarkeit der verletzten Strukturen erhöht und Schmerzen und Beschwerden abbaut. Ein isokinetischer Abschlusstest nach Beendigung der Behandlungsmaßnahme zeigt die Trainingserfolge auf.

ANWENDUNGSGEBIETE

Die isokinetische Leistungsdiagnostik wird bei einer Vielzahl von Indikationen angewandt, die mit Funktionsstörungen und eingeschränkter Belastbarkeit verbunden sind. Dazu gehört u. a. die Nachbehandlung nach Verletzungen und Operationen an Kniegelenk, Schultergelenk, Hüftgelenk, Ellenbogen- und Handgelenk oder Sprunggelenk. Darüber hinaus werden isokinetische Leistungstest auch im Leistungs- und Hochleistungssport zur Analyse der muskulären Leistungsfähigkeit eingesetzt.

KOSTEN, ERSTATTUNG

Die isokinetische Leistungsdiagnostik kostet pro Test 40 Euro. Private Krankenversicherer übernehmen gewöhnlich die Kosten für das Behandlungsprogramm. In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen wird die isokinetische Diagnostik nicht berücksichtigt:

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Koordinationstestung (MFT S3) [Diagnostik]

Der MFT S3 Check ist ein Testverfahren zur Diagnostik von Balance, Körper- und Gelenkstabilität. Nach Verletzungen und Operationen an den unteren Extremitäten, funktionellen Problemen und Beschwerden beim Gehen und Laufen und anderen Indikationen geben die Resultate des MFT S3 Tests Aufschluss über vorliegende Einschränkungen der Stabilisierungsfähigkeit und der Gleichgewichtsregulation.

Die computergestützte diagnostische Messung am MFT S3 ermöglicht die Beurteilung der Haltungskontrolle. Auf einer instabilen Plattform misst das S3 System, wie gut die Testperson den Körperschwerpunkt auf beiden Beinen oder einbeinig ausbalancieren kann. Dabei erfassen die Ergebnisse nicht nur, wie gut der Körperschwerpunkt gehalten werden kann, sondern auch, wie schnell die Balance nach einem Abkippen wieder erreicht wird. MFT S3 misst den Stabilisationsindex, sensomotorische Abläufe und Symmetrien in den Bewegungsrichtungen vor/rück und links/rechts.

Neben der Diagnostik nach Verletzungen, Operationen und Instabilitäten setzen wir bei OrthoTrain das MFT S3 System ein, um bei Leistungssportlern präventiv die Stabilisierungsfähigkeit und Haltungskontrolle zu erfassen. Studienergebnisse haben gezeigt, dass eine gute Balanceregulation und Haltungsstabilität wesentliche Faktoren darstellen, um Verletzungen zu vermeiden.

Die Resultate können mit Vergleichs-Normwerten beschwerdefreier Personen und mit Werten von Leistungssportlern vergleichen werden. Mit der MFT S3 Diagnostik können Defizite und Einschränkungen im Bereich der Gleichgewichtssteuerung und Körperstabilisation erkannt und entsprechende Therapie- und Trainingsprogramme eingeleitet werden, bevor es zu Verletzungen kommt.

Weitere Infos und Bilder bei OrthoTrain

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Chirotherapie [Konservative Therapie]

Die Chirotherapie ist eine Jahrtausende von dem altgriechischem Wort „Cheinos“ (manus = lat. Hand) abgeleitete alte Behandlungsform für Funktionsstörungen der Bewegungsorgane, wie der Wirbelsäule. Sie wird daher häufig als manuelle Medizin bezeichnet. Durch die Anwendung der Chirotherapie lassen sich bewegungsgestörte und ausgerenkte Wirbel wieder herstellen und eingliedern. Nur qualifizierte Therapeuten mit der Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“ wenden die ge­zielte Manipulation an; d.h. definierte manuelle Griffstellungen, bei denen Gelenke und Gelenkstrukturen unter Spannung gesetzt werden, um Spannungsreize auszulösen. Die Blockierung wird erfolgreich gelöst und die Bewegung der Gelenke wieder hergestellt [nach oben]

Akupunktur [Konservative Therapie]

AKUPUNKTUR HEILT UND NIMMT DEN SCHMERZ

Die Wirkung der sanften Nadeln in der Orthopädie Die Statue zeigt die 361 Akupunkturpunkte auf den Meridianen. Nach traditioneller chinesischer Vorstellung überziehen 14 netzartig verbundene Linien den Körper des Menschen. In den Meridianen fließt die Lebensenergie Qi. Sie gelangt in den Akupunkturpunkten an die Körperoberfläche und bietet dem Behandelnden so Zugang zum Energiefluss im Körper.

HERKUNFT UND GESCHICHTE

Die Akupunktur wurzelt in dem 4.000 Jahre alten Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte. Aus Aufzeichnungen, die um 1.600 v. Chr. zu datieren sind, weiß man, dass zugespitzte Bambus- und Bronzenadeln zur Behandlung verwendet wurden. Die erste schriftliche Spur ist das berühmte Buch „Huang Di Nei Jing“ (ca. 300 v. Chr.), das die Weisheiten dieser Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur über alle kulturellen Grenzen hinweg die Heilungsmöglichkeiten auch der „westlichen Medizin“.

HEUTE

Seit 1979 empfehlen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Akupunkturtherapie offiziell bei mehr als 40 Krankheiten. Allein in der westlichen Welt setzen über 400.000 Ärzte die Akupunktur ein. In der Schmerztherapie und bei der Heilung chronischer Erkrankungen ist die Akupunktur unverzichtbar geworden.

WIRKUNGSWEISE

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden. Die Akupunkturpunkte liegen auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die so genannte Lebensenergie mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Wie modernste Forschungsergebnisse belegen, hemmen die feinen Akupunkturreize bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Nach einer Akupunkturbehandlung produzieren Gehirnzentren psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endophine, Dynorphin, Enkephalin u. a.).

VORTEILE

Die Akupunktur ist bei sachgemäßer Anwendung praktisch nebenwirkungsfrei. Eine besonders schmerzfreie und schonende Therapie ermöglichen speziell geschliffene Akupunktur-Einmal-Nadeln.
Durch sie ist zugleich eine Übertragung von Krankheiten ausgeschlossen.

EIGENER BEITRAG

Akupunktur, Informationsbroschüre

Unsere spezielle Akupunktur-Broschüre als Download

Achten Sie darauf, dass Sie bei der Behandlung entspannt liegen oder sitzen. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab. Konzentrieren Sie sich auf das typische De-Qi-Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck). Vielleicht gelingt es Ihnen, den durch die Akupunktur angeregten Energiefluss in Ihrem Körper zu spüren. Auch wenn Sie nach einer Behandlung plötzlich beschwerdefrei sein sollten – schonen Sie sich unbedingt noch. Während und nach einer Akupunkturbehandlung heilt Ihr Körper:Gönnen Sie ihm hierfür Zeit und Ruhe! Akupunkturpunkte und Meridiane im Kopf- und Halsbereich

DAUER UND ART DER BEHANDLUNG

Eine Akupunktursitzung dauert ca. 20 Minuten. Bei akuten Schmerzen (z. B. Migräne) kann eine Akupunkturbehandlung sofort helfen. Um aber einen Langzeiteffekt zu erzielen, sind je nach Schwere und Dauer des Krankheitsbildes ca. 10 bis 12 Akupunktursitzungen in einem Rhythmus von ein- bis zweimal pro Woche notwendig.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die Abrechnung einer Akupunkturbehandlung über Krankenschein ist prinzipiell möglich. Abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten von bis zu zehn Akupunktursitzungen pro Jahr. Privatkassen übernehmen die Kosten in den meisten Fällen komplett oder zumindest anteilig.Akupunkturpunkte und Meridiane im Kopf- und Halsbereich

AUSZUG AUS DEN EMPFEHLUNGEN DER WHO

  • Schulter-Arm-Syndrome
  • Gewichtsabnahme
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgien
  • Gelenkschmerzen
  • Rheumaleiden
  • Nikotinentwöhnung
  • Bandscheiben-Beschwerden
  • Halswirbelsäulen-Syndrome
  • Herpes
  • Zoster (Gürtelrose)
  • Schwindel
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Chronische Kreuzschmerzen (Ischias)
  • Nackensteife
  • Muskelverhärtungen
  • Rippenschmerzen (Interkostalneuralgie)
  • Sehnenerkrankungen (Tennisarm)
  • Allergische Sinusitis (Heuschnupfen)

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Fokussierte Stoßwelle [Konservative Therapie]

  • Kalkschulter
  • Tennisarm
  • Fersensporn

sg-pdf-large Interview mit PD Dr. med. Oliver Miltner, Berlin:
Stosswellentherapie im Herzen der deutschen Hauptstadt
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WISSENSWERTES

Trigger Stoßwellen-Therapie (TST), Informationsbroschüre

Unsere spezielle Trigger-Broschüre als Download

Der Münchener Arzt Dr. Wolfgang Bauermeister entwickelte die Trigger-Stoßwellen-Therapie (TST) zur Bekämpfung der Ursachen von chronischen und akuten Schmerzen sowie zur Behandlung von Sportverletzungen. Diese neuartige Therapieform basiert auf dem Konzept der amerikanischen Trigger-Medizin, die in den USA seit zwei Jahrzehnten zur Schulmedizin gehört. Aufgrund der überzeugenden Behandlungsergebnisse findet die Trigger-Stoßwellen-Therapie in Fachkreisen außerordentlich große Resonanz.

WAS SIND TRIGGER?

Trigger sind Muskelfasern, deren Stoffwechsel gestört ist. Wegen Durchblutungs- und Sauerstoffmangels steht ihnen nicht genügend Energie für eine normale Funktion zur Verfügung. Deshalb verkürzen und verdicken sich diese Fasern und bringen den Muskel damit unter Spannung. Die Folgen: Der Muskel verliert seine Leistungsfähigkeit, es entstehen Verspannungen und Verhärtungen, die als druckempfindliche Knoten oder Stränge tastbar sind und Schmerzen verursachen. Wirkungsweise Die entscheidende Schwierigkeit in der Diagnostik von Triggern liegt darin, dass die Beschwerden oftmals an Körperstellen auftreten, die weit vom Ursprung des Trigger-Schmerzes entfernt liegen. Ziel der Trigger-Stoßwellen-Therapie ist es, die Trigger zu erkennen, zu lokalisieren und aufzulösen. Durch die Therapie wird die Durchblutung der behandelten Muskeln verbessert, die Muskeln werden elastischer und gewinnen an Kraft – Schmerzen und Verspannungen lösen sich auf. Laut einer Studie von Dr. Bauermeister liegt die Erfolgsquote bei über 95 Prozent.

ANWENDUNGSGEBIETE

Anwendungsgebiete der Trigger-Stoßwellen-Therapie sind insbesondere Verspannungen im Nacken und in den Schultern, Knie-, Hüft- und Ellenbogenschmerzen, Bandscheibenprobleme, Muskelverkrampfungen, Achillessehnenreizungen, Ischiasbeschwerden, Rücken- und Kopfschmerzen sowie Sportverletzungen. Nebenwirkungen Zu Beginn der Therapie muss die Behandlung mit einem so hohen Druck erfolgen, dass der Patient die Trigger deutlich spüren kann. Dies ist zumeist sehr schmerzhaft, für den Behandlungserfolg jedoch unerlässlich. An einigen Körperstellen wie den Oberschenkeln, dem Gesäß oder im Brustbereich bilden sich als Folge des kräftigen Massagedrucks oberflächliche Blutergüsse. Dennoch ist die Trigger-Stoßwellen-Therapie eine risikoarme und sehr effektive Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden. Sie kommt ohne den Einsatz von Medikamenten aus und ist somit frei von medikamentösen Nebenwirkungen.

DAUER UND ART DER BEHANDLUNG

Die Behandlungszeit richtet sich nach dem Krankheitsbild. Ein Durchgang für den Nacken-, den Schulter und den oberen Rückenbereich beansprucht etwa 20 Minuten. Die Behandlung erfolgt im Sitzen oder im Liegen. In der Regel sollte bei sechs bis zehn Sitzungen eine Behandlung pro Woche erfolgen.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die Trigger-Stoßwellen-Therapie kostet pro Behandlungstermin ca. 200,- EUR. Private Krankenversicherer übernehmen die Kosten dieses Therapieverfahrens gewöhnlich. In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen wurde die Trigger-Stoßwellen-Therapie bislang leider nicht berücksichtigt. [nach oben]

MFT – Magnetfeldtherapie [Konservative Therapie]

HERKUNFT UND GESCHICHTE

Pulsierende Magnetfeld Therapie PMT, Informationsbroschüre

Unsere spezielle Magnetfeld-Therapie-Broschüre als Download

Seit vielen Jahrhunderten ist die heilende Wirkung der Magnetfelder bekannt. Sämtliche alten Hochkulturen – von den Ägyptern, Chinesen, Mayas, Griechen bis hinzu den Römern – kannten und schätzten die heilenden Kräfte der Magnetsteine und der magnetischen Felder. Mehr noch: Ihre Anwendung war ein wichtiger Bestandteil ihrer Medizin. Den Gelehrten jener Zeit war schon bekannt, dass unsere Körperfunktionen und auch unser Zellstoffwechsel durch magnetische Felder günstig beeinflusst werden können. “Wer den Magneten verwendet, wird feststellen, dass er ohne ihn nichts ausrichten kann gegen viele Krankheiten” hat schon der berühmte Herr Paracelsus im 16. Jahrhundert gesagt.

HEUTE

Dieses alte Wissen blieb lang nahezu ungenutzt, bis vor wenigen Jahrzehnten die Anwendung der Magnetfelder im Rahmen ganzheitlicher, komplementärmedizinischer Therapiekonzepte neue Anfänge nahm. Auf Basis vieler positiver Erfahrungen wurden die bekannten Wirkungen der Magnetfelder – wie auch ihre idealen Möglichkeiten zur Kombination mit anderen Methoden der Schul- und Alternativmedizin – erforscht, wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. Mit Hilfe innovativer technischer Geräte werden körpereigene Frequenzen erzeugt, die die Anwendung so schonend machen, dass man diese Therapie als sanfte Naturheilmethode bezeichnen kann.

WIRKUNGSWEISE

Um jede Zelle – egal ob Knochen, Knorpel oder Weichteilgewebe – besteht ein elektrisches Feld. Bei Verletzungen oder Abnutzung des Gewerbes ist dieses elektrisches Feld gestört, wodurch die Selbstheilungsfähigkeit eingeschränkt wird. Bei der Pulsierenden Magnetfeld Therapie durchdringen elektromagnetische Energiefelder mit einer Stärke von bis zu dem 100-fachen des Erdmagnetfeldes des Gewebes. Dadurch werden sogenannten strömende Potentiale zwischen den Zellen erzeugt und das elektrische Feld wieder aufgebaut. Das regt das Gewerbe zur Regenration und Neubildung an. Die Abwehrkräfte sowie die Durchblutung werden gesteigert und die Selbstheilungskräfte wieder hergestellt.

ANWENDUNGSGEBIETE

Häufigste Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie sind orthopädische Beschwerden, von allem bei Gelenkproblemen, Weichteil- und Knochenerkrankungen ist sie nützlich. So wird bei Abnutzungserscheinungen jeglicher Gelenke, z. B. der Wirbelsäule, Hüften, Knie und Hände, der Knorpel wieder gestärkt und aufgebaut. Auch der Knochenschwund, die sogenannte Osteoporose, wird positiv beeinflusst. Bei Knochenbrüchen oder verzögerter Knochenheilung wird die Heilungszeit stark verkürzt und damit eine schnellere Mobilisation möglich. Die Pulsierende Magnetfeld Therapie hilft aber auch bei Weichteilschädigungen. So tritt eine entzündungshemmende Wirkung bei Verletzungen und Reizungen von Muskeln oder Sehnen wie z. B. Tennis- oder Golferellenbogen auf. Die Schmerzen bei Bandscheibenschäden werden ebenfalls deutlich gelindert.

NEBENWIRKUNGEN

Nebenwirkungen sind bis heute nicht bekannt. Die Pulsierende Magnetfeld Therapie sollte jedoch nicht bei Schwangerschaft oder Herzschrittmacherpatienten durchgeführt werden.

DAUER UND ART DER BEHANDLUNG

Während der Behandlung kann die Kleidung anbehalten werden, da die elektrischen Energiefelder die Kleider durchdringen. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei. Die Patienten sitzen oder liegen daher in einer entspannten Körperhaltung. In der Regel sollten bei 10-15 Sitzungen zwei bis fünf Behandlungen in der Woche erfolgen. Die Behandlungszeit beträgt je nach Krankheitsbild zwischen 20 – 60 Minuten. Eine Sofortwirkung ist meistens nicht zu erwarten, da die Regenration der Zellen erst angeregt werden muss. Bei 70 % der Patienten ist nach Ende der Behandlungsserie mit einer deutlichen Schmerzlinderung und verbesserten Gelenkbeweglichkeit zu rechnen.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die Kosten für die Pulsierende Magnetfeld Therapie sind überraschen niedrig. Je nach Krankheitsbild kostet eine Behandlungsserie insgesamt (!) zwischen 150,00 und 300,00 EUR. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen. Aufgrund der nachgewiesenen Wirksamkeit übernehmen die privaten Krankenkassen die Behandlungskosten z. B. bei verzögerter oder ausbleibender Knochenheilung, Zerfall des Hüftgelenkes, Prothesenlockerungen oder der Sudeck´schen Erkrankung. [nach oben]

Lasertherapie [Konservative Therapie]

Die Lasertherapie ist eine weltweit eingesetzte und anerkannte Behandlungsform. Insgesamt existieren circa 2000 Studien zur Wirksamkeit dieser Therapie. Die Lasertherapie bringt hohe Energiemengen durch eine stark gebündelte Lichtquelle in das Gewebe ein. So wird der Zellstoffwechsel angeregt. Dies hat einen entzündungshemmenden, schmerzstillenden und abschwelleden Effekt. Besonders stoffwechselschwache Strukturen wie Sehnen und Bänder aber auch verletzte Muskeln und die Haut können so erfolgreich heilend behandelt werden. Schwerpunkte des Einsatzes sind: Golfer- oder Tennisellbogen Fersensporn Achillessehnenreizungen Steißbeinreizungen Narben Verbrennungen Neurodermitis Schuppenflechte Gürtelrose Schleimbeutelreizungen Überbeine Je nach zu behandelndem Gebiet werden Handlaser oder automatische Lasertherapiegeräte eingesetzt. Eine Therapie dauert zwischen 3 und 20 Minuten. Die Anzahl richtet sich nach dem Heilungsverlauf. Die Lasertherapie ist eine Privatleistung. Auskunft über die etwaigen Kosten erteilt der Arzt bei der Therapieplanung. [nach oben]

Osteoporosebehandlung (Osteologie) [Konservative Therapie]

Das Wort griechischen Ursprungs steht für die Lehre vom Knochen des Menschen.

Die Knochen unseres Skelettsystems sind kein statisches Element. Sie unterliegen einem lebenslangen Auf- und Abbau. In circa 7 Jahren wird der komplette Knochen einmal ausgetauscht. In den ersten 3 Lebensjahrzehnten wird Knochenmasse aufgebaut, ab dann erfolgt ein langsamer Abbau.

Störungen dieses Gleichgewichts führen zu Erkrankungen, die Bekannteste ist die Osteoporose, der Knochenschwund. Sie zählt laut Weltgesundheitsorganisation zu den 10 wichtigsten Krankheiten.

95% der vom Knochenschwund Betroffenen erkranken ohne erkennbare Ursache. Häufig ist es ein Problem des älteren Patienten, 80% der Frauen nach den Wechseljahren erkranken, für 30% mit ernsthaften gesundheitlichen Folgen. Hier stehen Knochenbrüche der Wirbelkörper und der Hüftgelenke aber auch des Handgelenks und des Beckens im Vordergrund.

5% der Betroffenen erkranken auf Grund einer erkennbaren Ursache. Hier sind Einnahme von Kortisonmedikamenten und längerdauernde Ruhigstellungen des Bewegungsapparats führend.

Neben der Krankengeschichte, der Untersuchung, Labor und Röntgenaufnahmen zählt die Knochendichtemessung zu den grundlegenden Untersuchungen.

Der DVO ( http://www.dv-osteologie.de/ ) hat sogenannte Leitlinien erstellt. So lassen sich die einzelnen Puzzleteile der Untersuchung zusammensetzten und ergeben ein Gesamtbild des Patienten und seine eventuelle Behandlungsnotwendigkeit.

Ärzte von DocOrtho „Die Bewegungsprofis“ haben die Zusatzbezeichnung Osteologie und sind somit besonders qualifiziert für Erkrankungen aus diesem Gebiet.

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Bildwandlergestützte Injektionstechnik [Konservative Therapie]

Viele der durch Spritzen zu behandelnden Strukturen des Bewegungsapparats liegen in der Tiefe des Gewebes unter der Hautoberfläche. Merkmale wie tastbare Knochen oder Hautfalten dienen der Orientierung. Eine sichere Darstellung des Injektionsziels liefern sie jedoch nicht. Mit dem sogenannten Bildwandler kann die Körperregion in Echtzeit durch Röntgen auf einem Monitor sofort dargestellt werden. Nach exaktem Bild des Spritzenziels kann dann in gleicher Weise die Nadel sicher plaziert werden. So wird auch die Zahl der eventuellen unerwünschten Nebenwirkung oder Komplikationen deutlich reduziert. Schwerpunkte dieser Behandlungsform sind: Fußwurzelinjektionen Handwurzelinjektionen Ellbogeninjektionen Injektionen aller kleinen Gelenke Hüftegelenksinjektionen Sprunggelenksinjektionen Wirbelgelenksinjektionen bandscheibennahe Injektionen Die Anzahl der notwendigen Behandlungen richtet sich nach dem Therapieerfolg. Sie liegt erfahrungsgemäß bei 3-5 Terminen. Je nach Besserungszeitraum können diese Serien wiederholt werden. Abhängig vom Inhalt der Injektion können die Kosten für diese Therapie sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Genaue Auskunft erteilt der behandelnde Arzt bei der Therapieplanung. [nach oben]

Schmerztherapie [Konservative Therapie]

Der Begriff Schmerztherapie fasst alle therapeutischen Maßnahmen zusammen, die zu einer Linderung von Schmerzen bzw. Erkrankungen der Wirbelsäule sowie degenerativer Gelenk­erkrankungen (Arthrose) führt. Wir verfügen über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ und sind berechtigt, die Behandlung von akuten & chronischen Wirbelsäulen- sowie degenerativer Gelenker­krankungen durchzuführen. [nach oben]

Sportmedizin [Konservative Therapie]

Definition der Sportmedizin:

„Sports medicine embodies theoretical and practical medicine which examines the influence of exercise, training and sports, as well the lack of exercise, on healthy and unhealthy people of all ages to produce results that are conclusive to prevention, therapy and rehabilitation as well as beneficial for the athlete himself“
(H.-H. Dickhuth / F. Mayer/ K. Röcker/ A. Berg 2007).

Neben akuten Verletzungen ziehen Belastungen im Sport häufig Überlastungsbeschwerden nach sich. Sportler benötigen deshalb umfassende sportmedizinische Betreuung, um verletzungsfrei Leistungen bringen zu können bzw. nach Verletzungen und Operationen wieder an das Leistungsniveau herangeführt zu werden.

Betreuung nach akuten Verletzungen

DocOrtho betreut verletzte Sportler, die nach konservativer oder operativer Behandlung intensive sportspezifische Beratung benötigen. DocOrtho arbeitet mit den Spezialisten in OrthoTrain zusammen, damit mit Hilfe computergestützten Test- und Trainingssysteme schnell und optimal vorbereitet ihren Sport wieder aufnehmen zu können. Es werden neuromuskuläre Defizite analysiert und zielgerichtet sportartspezifische Trainingspläne um Defizite in Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Stabilität auszugleichen erarbeitet.

Betreuung in der Prävention

Präventive Leistungsprofile für Mannschaften oder Einzelsportler können nach sportmedizinischer Grunduntersuchung erstellt werden.. Ziel ist es, individuelle Schwachpunkte der Sportler herauszufinden und entsprechende Trainingsprogramme zu erstellen. Wir analysieren Kraftfähigkeiten der unteren und oberen Extremitäten, testen die Ansteuerung der Muskulatur, die Leistungsfähigkeit der Rumpfkraft, Balance und Koordination, Laufverhalten und mehr. Für die Sportler werden entsprechend den Ergebnissen individuelle Empfehlungen für ein Ausgleichstraining erarbeitet.

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Spezielle Therapiekonzepte Muskel-Sehnenverletzungen [Konservative Therapie]

  • Sportlerleiste
  • Schambeinastentzündung
  • Tendopathien
  • Muskelverletzungen

Weitere Informationen zur Sportlerleiste finden Sie im PDF: sg-pdf-large

Weitere Informationen zur Schambeinastentzündung finden Sie im PDF: sg-pdf-large

Weitere Informationen zu Tendopathien finden Sie im PDF: sg-pdf-large

Weitere Informationen zur Muskulatur finden Sie im PDF: sg-pdf-large

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Arthrosebehandlung [Konservative Therapie]

  • Kortison
  • Hyaluronsäure
  • Platet Rich Plasma (ACP®)

Weitere Informationen finden Sie im PDF: sg-pdf-large

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Professionelle Einlagenversorgung [Konservative Therapie]

Wer glaubt, dass es den idealen Fuß gibt und jede Abweichung eine krankhafte Veränderung ist, der irrt.

Der Platt-, Senk-, Spreiz-, Hohl-, Knickfuß ist deshalb nur dann ein Problem, wenn er Beschwerden bereitet oder Beschwerden in der Zukunft zu erwarten sind. Einige Fußformen sind primär problematisch. Spitz- oder Klumpfüße zählen hierzu.

Zur Behandlung werden häufig Einlagen vom Arzt verordnet:

  • Korrektureinlagen (Wiederherstellung eines ursprünglichen oder gewünschten Zustandes)
  • Kopieeinlagen (Entlastung und gleichmäßige Druckverteilung über die Aufstandsfläche,)
  • Weichbettungseinlagen (Auftrittsdämpfung und Vermeidung von Druckspitzen)

Diese Einlagen sind eine passive Unterstützung des Fußes. Ergänzend gibt es den aktiven Therapieansatz mit sensomotorischen oder propriozeptiven Einlagen.

Einlagen sind individuelle Elemente. Ein Produkt von der „Stange“ kann die eigene Fußform und die ärztlichen Anforderungen nicht bieten.

Neben der Form der Einlage ist die Materialwahl von Bedeutung. Hier sollten Patient, Orthopädietechniker und Arzt gemeinsam die geeignete Variante abstimmen.

DocOrtho bietet diesen Service unter einem Dach.

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Medizinische Trainingstherapie [Konservative Therapie]

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Muskelaufbautraining der Wirbelsäule [Konservative Therapie]

OrthoTrain, Muskelaufbautraining der Wirbelsäule, Informationsbroschüre

Unsere spezielles Training zum Muskelaufbau als Download

WISSENSWERTES

Die Behandlungsmethode tergumed® ist ein medizinisches Rückentrainingsprogramm, das den Rückenschmerz durch aktive Trainingstherapie behandelt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Muskulatur von Rückenschmerzpatienten erhebliche Defizite und Dysbalancen aufweist. Um diesen entgegenzuwirken, verknüpft tergumed® die Behandlungsformen Muskelaufbautraining und Ausdauertraining. Diese Therapiemethode hat sich in Studien mit Rückenschmerzpatienten als überaus erfolgreich erwiesen.

DIAGNOSTIK UND TRAINING

Zu Beginn der tergumed® Behandlung wird eine umfassende Diagnostik durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit und die Belastbarkeit der Wirbelsäule zu ermitteln. Mit der Analyse an den computergestützten tergumed® Geräten können muskuläre Defizite und Dysbalancen aufgedeckt werden. Die Auswertung der Daten zeigt das individuelle muskuläre Profil der Wirbelsäule im Vergleich zu Ergebnissen beschwerdefreier Personen.

Zusätzlich wird ein Kardio-Ergometertest zur Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit durchgeführt. Auf der Grundlage der Kraft- und der Ausdaueranalyse wird ein individuelles Trainingsprogramm erstellt, das unter therapeutischer Anleitung zweimal wöchentlich an den computergestützten Trainingsstationen durchgeführt wird.

Ein diagnostischer Abschlusstest überprüft den durch die tergumed® Behandlung erreichten Leistungsstand und zeigt im Vergleich zum Anfangstest die Erfolge des Programms.

WIRKUNGSWEISE

Auf der Basis der diagnostischen Daten wird ein individuelles Trainingsprogramm erstellt, das die muskulären schwächen gezielt ausgleicht, die Belastbarkeit der Wirbelsäule erhöht und dadurch Schmerzen und Beschwerden abbaut.

Das Muskelaufbautraining wird nach einer speziellen Biofeedback-Trainingsmethode unter Bildschirmkontrolle durchgeführt, ein Kardiotraining an pulsgesteuerten Ergometern schließt jede Behandlungseinheit ab. Das Muskelaufbautraining steigert Kraft und Koordination, das Kardiotraining verbessert periphere Stoffwechselprozesse sowie die Durchblutung im Schmerzbereich. Das Trainingsprogramm entlastet die Wirbelsäule und wirkt dem Rückenschmerz entgegen.

ANWENDUNGSGEBIETE

Das Behandlungsprogramm wird bei einer Vielzahl von Indikationen angewandt, die mit Rückenschmerzen im Hals-, Brust- oder Lendenwirbelbereich verbunden sind. Dazu gehören u. a.: chronische Rückenschmerzen, Spondylose, Spondylolysthesis, Bandscheibenvorfall, Protusionen, Lumbalgien, Skoliosen, Haltungsinsuffizienzen, Osteoporose, muskuläre Dysbalancen im Bereich der Lenden- und der Halswirbelsäule.

ART UND DAUER DER BEHANDLUNG

Um die Leistungsfähigkeit der Muskeln zu verbessern, bedarf es einiger Wochen systematischen und zielgerichten Trainings. Das gesamte Behandlungsprogramm dauert 9 Wochen und umfasst einschließlich der Eingangs- und Abschlusstests 20 Behandlungseinheiten.

Jede Behandlungseinheit beansprucht etwa 45 bis 60 Minuten und richtet sich nach dem individuellen Krankheitsbild. Das Muskelaufbautraining dauert 20 bis 30 Minuten, das abschließende Ausdauertraining 15 bis 30 Minuten.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die tergumed® Behandlung kostet pro Sitzung ca. 60 Euro. Private Krankenversicherer übernehmen gewöhnlich die Kosten für das Behandlungsprogramm. In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen wurde die tergumed® Behandlung bislang leider nicht berücksichtigt.

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Präventionsprogramm vordere Kreuzbandruptur [Konservative Therapie]

Zur Vermeidung der vorderen Kreuzbandruptur und zur Prophylaxe einer Reruptur nach vorderer Kreuzbandplastik hat die FIFA ein umfangreiches Präventionsprogramm entwickelt. Die Inhalte umfassen ein Lauftraining, Plyometrische Übungen, Kraftübungen sowie Gleichgewichtsübungen. Dieses Programm ist wissenschaftlich untersucht und wird von dem Expertenkreis ”Vorderes Kreuzband” der GOTS empfohlen.

 

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Osteoporose [Konservative Therapie]

WAS IST OSTEOPOROSE?

Die Osteoporose – auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit – ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die bereits bei alltäglichen Aktivitäten zu einem Bruch führen kann. Am meisten betroffen sind die folgenden Regionen des Körpers: – Wirbelsäule – Hüfte – Becken – Unterarm Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung, unter der über fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden. Frauen sind viermal häufiger vom Knochenschwund betroffen als Männer; allein 80% aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen. Zur Diagnose wird die Knochendichtemessung herangezogen, mit der das Bruchrisiko in bestimmten Bereichen des Skeletts ermittelt werden kann. Die Osteoporose ist eine zunächst unmerklich verlaufende Erkrankung, die keine Beschwerden auslöst.Eine gesunde Lebensweise sowie körperliche Aktivität schützt vor Knochenschwund. [nach oben]

 

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Kniechirurgie [Operative Therapie]

VORDERES KREUZBAND

EPIDEMIOLOGIE

Sport ist ein wichtiges Element der heutigen Gesellschaft. Als Freizeitund Gesundheitssport dient er gleichermaßen als Ausgleich zu den Anforderungen der modernen Arbeitswelt wie als Element und Ausdruck eines gesunden Lebensstils. Der Leistungs- und Hochleistungssport hingegen ist geprägt vom Wettkampfgedanken. Häufig getragen von starkem medialem Interesse und verbunden mit teils hohen finanziellen Anreizen dient er als Vorbildfunktion für viele leistungsgeprägte breitensportliche Aktivitäten. In allen Bereichen, insbesondere aber im wettkampforientierten Sport besteht die permanente Gefahr von Verletzungen des passiven und aktiven Bewegungsapparates.

Vor allem Verletzungen des Kniegelenkes sind von besonderer Bedeutung und häufig mit langen Beeinträchtigungen der Sport- und Wettkampffähigkeit verbunden. Eine Knieverletzung kann oftmals eine Operation mit anschließender, teils monatelanger Rehabilitation erforderlich machen und bleibende Beeinträchtigungen in Sport und Arbeit zur Folge haben. Vor allem die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) steht hier an erster Stelle. Hochrisikosportarten für VKB-Verletzungen sind insbesondere Fußball, Handball, Basketball und alpiner Skilauf, hier betreffen rund 30% der Verletzungen das Kniegelenk. Allein aus den USA werden mindestens zwischen 100.000 und 250.000 VKB-Verletzungen pro Jahr berichtet [Gordon & Steiner 2004]. Dies wirft die Frage auf, wie solche Knieverletzungen zum einen grundsätzlich verhindert oder zumindest in ihrer Anzahl reduziert werden können bzw. zum anderen bewertet und behandelt werden sollten, um die Folgeschäden möglichst gering zu halten (siehe Kapitel Prävention). Jede Knieverletzung, die mit einem Erguss oder Hämarthros verbunden ist, sollte durch einen entsprechend ausgebildeten Arzt so schnell wie möglich beurteilt werden (siehe Kapitel Diagnostik).

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

PRÄVENTION VON KREUZBANDVERLETZUNGEN

Rupturen des vorderen Kreuzbandes (VKB) sind sehr ernste Knieverletzungen mit oftmals schwerwiegenden Folgen für den Athleten vom Aktivitätslevel über die Lebensqualität bis hin zu Sportinvalidität. Zudem tragen VKB-defizitäre und -rekonstruierte Knie ein erhöhtes Risiko für sekundäre Verletzungen oder Schädigungen von Meniskus und Knorpel, vor allem aber auch für das beschleunigte Auftreten einer Arthrose (siehe Kapitel Assoziierte Läsionen). Besorgniserregend sind auch die bereits im Jahr 2000 berichteten mehr als 3 Millionen mit VKB-Verletzung registrierten Jugendlichen in den Vereinigten Staaten und die gleichzeitig beobachteten jährlichen Zunahmen um ca. 20% [DiStefano et al. 2009]. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll die Bedeutung präventiver Maßnahmen.

Als Konsequenz daraus wird mittlerweile vor allem die Prävention von VKB-Verletzungen als wesentlicher Schlüsselfaktor der medizinischen Versorgung angesehen und zwar noch vor der Frage nach dem Zeitpunkt der Operation oder der verwendeten Operationstechnik [Karlsson 2010]. So hat die Anzahl der relevanten Veröffentlichungen zur Prävention von VKB-Verletzungen nach vormals nur rund 60 Publikationen ab 2005 stark zugenommen und 2009 bereits mehr als 150 Publikationen erreicht. Unter dem Leitsatz „We can only prevent what we understand“ [McLean 2010] ist jedoch das Verständnis der Risikofaktoren und Verletzungsmechanismen unabdingbare Voraussetzung für die Prävention von Verletzungen im Sport [Bahr und Krosshaug 2005]. Da nach Lage der Literatur noch viele Details ungeklärt sind, stellt die Prävention von VKBVerletzungen eine große Herausforderung dar und sollte ein Hauptziel für Trainer, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler und Sportmediziner sein.

Als Grundlage für die nachfolgenden Darstellungen dienen im Wesentlichen fünf aktuelle Reviews zu Verletzungsmechanismen, Risikofaktoren und Präventionsprogrammen von [Alentorn-Geli et al. 2009, Griffin et al. 2006, Hewett et al. 2006, Padua et al. 2009, Petersen et al. 2005].

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

SPIELFELDBETREUUNG

Betrachtet man die aktuelle Literaturlage zum Thema ärztliche Spielfeldbetreuung, so finden sich nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich mit derartigen Inhalten auseinandergesetzt haben. Erfahrungswerte werden von Experten vermittelt und münden in Empfehlungen, die von Fachgesellschaften ausgegeben werden. Grund hierfür ist sicherlich zum einen die große Variabilität hinsichtlich der Anforderungen an die medizinische Betreuung in den verschiedenen Sportarten und -disziplinen auf Grund der unterschiedlichen Verletzungssituationen und -gegebenheiten, zum anderen auch die unterschiedlichen Voraussetzungen, die verletzte Sportler mitbringen. Es ist daher unter wissenschaftlichenGesichtspunkten nahezu unmöglich, Studien aufzulegen, die diesen Ansprüchen in allen Belangen gerecht werden und zuverlässige Daten liefern. Im Folgenden werden Verhaltensrichtlinien zusammengetragen, die anlässlich eines Expertenmeetings führender Sportorthopäden und Sporttraumatologen der deutschsprachigen Länder vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Daten erhoben wurden.

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

DIAGNOSTIK VON VKB-LÄSIONEN

Die richtige Therapie setzt zwangsläufig eine wegweisende Diagnostik voraus. Wichtige Aspekte variieren von Patient zu Patient und deshalb erscheint eine patientenorientierte Untersuchung und Diagnostik essentiell. Ziel dieses Kapitel ist es einen Überblick über gängige und reproduzierbare Kriterien der klinischen und apparativen Diagnostik zu geben. Neben der Anamnese erscheint die klinische Untersuchung als einer der wichtigsten Parameter zur korrekten Diagnose zu sein (Beynnon et al. 2005, Petersen und Zantop 2009, Strobel und Stedtfeld 1991). Zusätzlich werden projektionradiographische Darstellungen und Schnittbildgebung durchgeführt. Bei Rupturen des vorderen Kreuzbandes sind häufig in assoziierte Verletzungen des Knorpels, der Menisken und der Bänder vorhanden. Diese Verletzungen können zum einen die Diagnostik erschweren, zum anderen aber auch bei nicht korrekter Diagnose zu einem schlechten Operationsergebnis bis zum Versagen der VKB-Rekonstruktion führen.

Bei den Untersuchungsgängen sollte differenziert werden, ob es sich um eine akute oder chronische Läsion handelt, da sich die diagnostischen Wegesich für diese beiden Läsionen grundlegend unterscheiden. Die Problematik der Rezidivinstabilität nach VKB-Rekonstruktion ist nicht Hauptaugenmerk dieses Kapitels. Hier wird für auf weiterführende Literatur verwiesen.

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

OP-INDIKATION

Trotz der stetig steigenden Zahlen an VKB-Ersatzplastiken nach primärer VKB-Ruptur gibt es weiterhin Patienten, welche konservativ therapiert werden und subjektiv zufrieden sind.

Ziel dieses Artikels ist es einen Überblick über Einflussfaktoren zu geben, welche das Outcome bei konservativer Therapie positiv bzw. negativ beeinflussen und daraus einen Leitfaden an die Hand zu geben, um die Entscheidung im klinischen Alltag zu erleichtern.

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

TRANSPLANTATWAHL

Die Frage der Transplantatwahl stellt einen zentralen Punkt in der operativen
Versorgung der vorderen Kreuzbandruptur dar.

Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Transplantatmöglichkeiten, ihre Vor- und Nachteile sowie ihre Ergebnisse in der Literatur. Weiterhin soll die Entscheidungsfindung, welches Transplantat bei welchem kreuzbandinsuffizienten Patienten/Sportler gewählt werden kann, erleichtert werden.

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

TUNNELPOSITION BEI VKB-REKONSTRUKTION

Mehrere klinische Studien konnten zeigen, dass die Tunnelpositionierung der VKB-Rekonstruktion einer der wichtigsten Faktoren ist, die das klinische Ergebnis bestimmen. Eine Tunnelposition außerhalb der anatomischen Insertionspunkte kann als Fehlplatzierung definiert werden. Diese Fehlplatzierungen sind der häufigste Grund der Revisionschirurgie bei Patienten mit persistierender Instabilität. Um postoperative Bewegungseinschränkungen im Sinne von Extensions- oder Flexionsdefiziten oder Störungen der Gelenkskinematik mit verbleibender Instabilität zu vermeiden, sollte das Ziel des VKB-Ersatzes eine möglichst anatomiegerechte Wiederherstellung der zerstörten Strukturen sein.

Anatomie des femoralen Ursprunges und der tibialen Insertion wurden bereits vor Jahrzehnten beschrieben (Werner Müller, Das Knie; Jakob und Stäubli, Kniegelenk und Kreuzbänder; Dale Daniels, Knee ligaments), die Erkenntnisse wurden jedoch nur teilweise in die klinische Praxis umgesetzt. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Aktivitäten lagen lange Zeit auf dem Gebiet möglicher Fixationstechniken, Transplantatwahl oder OP-Zeitpunkt. Die erreichte Stabilität ist allerdings ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes und bei stark kniebelastenden Sportarten (sog. Level I- Sportarten, siehe Kapitel Epidemiologie) von größter Bedeutung. Da Studien von Kocher et al. und Johnsson et al. zeigen konnten, dass diese von der Tunnelpositionierung abhängt, ist die Anatomie der Insertionsareale des VKBs wieder in den Mittelpunkt der Wissenschaft und chirurgischen Technik gerückt.

Ziel dieses Kapitels ist es, die notwendigen Grundlagen für eine anatomiegerechte femorale und tibiale Tunnelpositionierung darzustellen. Abhängig von der Größe der Insertionsareale können diese mit einem (Einzelbündelrekonstruktion) oder mit zwei Tunneln (Doppelbündeltechnik) ausgefüllt werden. Die Technik der Anlage des oder der femoralen Tunnel (mediale Portal-Bohrung, transtibiale Bohrung, outside-in- Bohrung) kann die Position beeinflussen. Bewusst wird in diesem Kapitel auf die Diskussion der femoralen und tibialen Fixation verzichtet.

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

RUPTUREN DES VORDEREN KREUZBANDES BEIM KIND

Bei vorderen Kreuzbandläsionen im Kindes – und Jugendalter unterscheidet man zwischen knöchernen Ausrissen und reinen Bandläsionen. Erstere werden eher bei präpubertären Kindern beschrieben (Vaquero 2005), während ligamentäre Läsionen häufiger bei pubertären Jugendlichen auftreten (Williams 1996). Letztere betreffen etwa 3–4% aller Rupturen des VKB und ihre jährliche Inzidenz wird auf etwa 1/100.000 Einwohner geschätzt (Janarv 2000). Sie treten selten vor dem 9. Lebensjahr auf und in etwa 3 von 4 Fällen liegt der Verletzung ein Sportunfall zugrunde (Bonnard 2007). Aufgrund der verbesserten klinischen und apparativen diagnostischen Maßnahmen, bei gleichzeitiger Zunahme von Risikosportarten im Kindesalter, werden sie zunehmend diagnostiziert (Aichroth 2002; Mohtadi 2006; Seil 2000).

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

ASSOZIIERTE VERLETZUNGEN

Die Inzidenz isolierter Rupturen des vorderen Kreuzbandes ist gering. Bei assozierten Läsionen muss zwischen akuten Begleitläsionen und chronischen Läsionen unterschieden werden (Abb. 1). Zur Verhinderung chronischer Schäden ist die genaue Erfassung und Therapie initialer Schäden von großer Wichtigkeit. Neben initialen Knorpel- und Meniskusläsionen sind auch akute assoziierte Läsionen vorhanden, dessen Langzeitfolgen noch nicht ausreichend wissenschaftlich geklärt sind. Als Beispiel kann hier die Knochenkontusion mit subchondralen Ödem genannt werden, das sogenannte „bone bruise“.

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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VORDERES KREUZBAND

REHABILITATION UND RÜCKKEHR ZUM SPORT NACH VKB-REKONSTRUKTION

Neben der operativen Stabilisation spielt die Rehabilitation vom Gelenk und gelenkumgreifender Muskulatur eine dominante Rolle zur Sicherung eines guten operativen Ergebnisses.

Vorweggestellt werden soll eine klare Definition der zurzeit häufig verwandten Rehabilitationskonzepte. Diese Konzepte basieren auf den wissenschaftlichen Arbeiten von Shelbourne und Mitarbeitern aus den 90er Jahren (Shelbourne und Nitz 1990, Shelbourne et al. 1991, Decarlo et al. 1992). Diese Autoren berichteten über die Erfolge ihres Rehabilitationsprotokolls zur Wiedererlangung des postoperativen vollen Bewegungsumfanges und der Muskelkraft. Die Autoren bezeichneten ihr Protokoll als „accelerated rehabilitation“. Eine sinngemäße Übersetzung in den deutschsprachigen Raum wäre der Terminus „beschleunigte Rehabilitation“ (Petersen und Zantop 2009). Der englische Fachbegriff sollte nicht mit einer „aggressiven Rehabilitation“ gleichgesetzt werden. Leider erfolgt dies durch falsche Interpretation und Zitierungen häufiger. Tatsächlich stellten Shelbourne und Nitz 1990 ein Konzept vor, das eine Vollbelastung und freie Beweglichkeit schon am ersten postoperativen Tag verfolgte (Shelbourne und Nitz 1990). Aus der geschichtlichen Entwicklung heraus stellt dieses Konzept einen großen Wendepunkt in der Rehabilitation dar, da die Konzepte vor dieser Zeit in erster Linie auf einer direkt postoperativen Gipsruhigstellung basierten.

Im Rahmen dieses Kapitels wird auf einige Schwerpunkte der Rehabilitationsphasen eingegangen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass es zu dem Thema Fachliteratur und physiotherapeutische Spezialisten gibt. Aus diesem Grund zielt dieses Kapitel nicht darauf ab, alle Fragestellungen zur Nachbehandlung wissenschaftlich abzuhandeln. Die Rehabilitationsmaßnahmen werden auf individuelle Patientenfaktoren und assoziierte Verletzungen abgestimmt (Abb. 1).

Der Rehabilitationsverlauf kann in unterschiedliche Phasen eingeteilt werden (Abb. 2). Diese beginnen direkt postoperativ. Nach Datenlage der ACL Study Group wird die VKB Rekonstruktion überwiegend stationär durchgeführt (ACL Study Group Survey 2006).

Quelle: Expertenmeeting VKB der GOTS

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sg-pdf-large Quelle: Broschüre, GOTS-Expertenmeeting, Vorderes Kreuzband (8 MB)

 

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Fußchirurgie [Operative Therapie]

Im weiten Feld der Erkrankungen des Fußes spielen die Fehlstellungen der Zehen durch ihre Häufigkeit die entscheidende Rolle. Der sogenannte Hallux valgus (Abweichung der Großzehe in Richtung Fußaußenrand) führt die Rangliste an. Auf den Plätzen folgen die Fehlstellungen der Kleinzehen (Krallenzeh, Hammerzeh), je nach Form der Fehlstellung und der Hallux rigidus (abnutzungsbedingte Bewegungseinschränkung des Großzehengelenks).

Ursächlich ist meist die vererbte Fußform in Kombination mit der Verbreiterung des Fußes im Laufe des Lebens sowie das Tragen von spitzen und /oder hohen Schuhen. Eine Bindegewebsschwäche, entzündliche Gelenkerkrankungen, Unfallfolgen und Erkrankungen der Nerven stellen ebenfalls mögliche Ursachen dar.

Frauen sind von Zehenfehlstellungen drei mal häufiger betroffen als Männer.

der perfekte Fuß

Der perfekte Fuß

Warum sollten Zehenfehlstellungen korrigiert werden?

Aus Sicht des Patienten nehmen sie im Laufe der Jahre zu und führen zu erheblichen Beschwerden vor allem beim Tragen des Schuhwerks. Die Entscheidung ” mache ich die Schuhe passend zum Fuß oder den Fuß passend zu den Schuhen” ist dann zu treffen. Zehenfehlstellungen sind aber strukturelle Veränderungen. Die Wahl der Schuhe inclusive aller Einlagen und Zurichtungen ist nur eine Anpassung an das eigentliche Problem, keine ursächliche Lösung. Nur eine entsprechende Operation kann die Struktur der Fehlstellung nachhaltig ändern.

Aus Sicht des Mediziners erreicht die Korrektur auch eine Normalisierung der Gelenkbelastung der betroffenen Zehen und eine der Lastverteilung im Vorfußbereich.

Wann sollte operiert werden?

Der Zeitpunkt richtet sich nach dem Leidensdruck des Betroffenen. Grundsätzlich wird der Eingriff jedoch durch Hinauszögern und Zunahme der Fehlstellung nicht einfacher. Folgeschäden der Fehlstellung wie Abnutzung der betroffenen Gelenke und Fehlsbelastungen umliegender Gelenke sollten bei der Wahl des geeigneten Zeitpunkts berücksichtigt werden.

Welche Operationsmethoden gibt es?

In der Literatur sind etwa 150 verschiedene Verfahren allein der Großzehenfehlstellung beschrieben. Dies zeigt, daß es das Verfahren für alle Formveränderungen nicht gibt.

Der Operateur wird durch seine Ausbildung und das hier Erlernte geprägt, jahrelange Erfahrung lassen den Arzt bestimmte Operationsmethoden bevorzugen.

Die moderne Vorfußchirurgie hat den Anspruch möglichst gelenkerhaltend vorzugehen. Für die Wahl des Verfahrens beim sogennanten Hallux valgus spielt der Winkel zwischen dem ersten und zweiten Mittelfußknochen, der Gelenkflächenwinkel des Großzehengrundgelenks und die Verschiebung der Zehen die entscheidende Rolle.

Grundsätzlich gilt, je größer Winkel zwischen erstem und zweiten Mittelfußknochen, desto weiter Richtung Mittelfuß sollte die knöcherne Korrektur durchgeführt werden.

Op Verfahren Hallux valgus:

  • Großzehenverformung: OP nach Akin
  • leichte Winkelerhöhung: Op nach Chevron
  • mittlere Winkelerhöhung: OP nach Scarf
  • große Winkelerhöhung: OP öffnende oder schließende Basisosteotomie

Unter Berücksichtigung des Gelenkflächenwinkels des Großzehengrundgelenks ist eine Kombination der Op nach Chevron und der Basisosteotomie, eine Kapsellockerung außen mit Raffung innenseitig und eine Operation nach Akin am langen Großzehenknochen ergänzend notwendig.

Die Stellung der knöchernen Korrekturen wird mit Klammern (Op nach Akin), 2 gewindigen Schrauben (Op nach Chevron oder Scarf) oder winkelstabilen Platten (Basisosteotomie) gesichert. Eine Metallentfernung nach knöcherner Durchbauung ist bei der Basisosteotomie sinnvoll.

Op Verfahren Kleinzehen:

Krallenzehen oder Hammer- werden je nach Gelenkbeweglichkeit durch Sehenverlagerungen, Knochenverkürzung oder Gelenkteilentfernung operativ korrigiert.

Druckprobleme unter den Mittelfußköpfchen werden durch die Operation nach Weil mit Verschiebung des Kleinzehengelenks Richtung Ferse behoben. Ein Anheben des Gelenks durch Entnahme einer Knochenscheibe kann ergänzend erforderlich sein.

Der sogenannte Schneiderballen der 5 Zehe wird mit der Operation nach Kramer korrigiert.

Abhängig von der Zahl der zu operierenden Zehen und der angewendeten Verfahren kann eine Operation bis zu 1,5 Stunden dauern.

Eine spätere Metallentfernung kann notwendig sein. Drahtstabilisierungen werden nach 2-6 Wochen entfernt, Plattensysteme ca 1 Jahr nach der Operation. Im Knochen versenkte Gewindeschrauben müssen nicht entfernt werden.

Nachbehandlung:

Je nach Operationsverfahren kann das Tragen eines sogenannten Vorfußentlastungsschuhs bis zu 6 Wochen erforderlich sein. Dies richtet sich nach der Zeit, die die Knochen zur stabilen Ausheilung benötigen. In diesem Schuh ist die Vollbelastung des Fußes in Abhängigkeit der operationsbedingten Beschwerden erlaubt. Eine Gipsruhigstellung ist in der Regel nicht notwendig.

Bis zur Fadenentfernung nach ca 10-14 Tagen wird eine spezielle Verbandstechnik, der sogenannte Kramer Verband angelegt. Sie stabilisert vor allem die korrigierten Kapsel- und Bandstrukturen am operierten Fuß. Der Verband wird alle 1-3 Tage erneuert. Nach Fadenentfernung wird zum gleichen Zweck eine Zehenbandage bis zur 6 postoperativen Woche angepaßt.

Bis zum Fadenzug muß das Operationsgebiet trocken gehalten werden, Duschen ist ab dem Fadenzug erlaubt.

Bis zum Erreichen der Vollbelastung sind eine Thromboseprophylaxe mit täglichen Injektionen unter die Haut und Kompressionsstrümpfe zwingend erforderlich.

Der Übergang zur Belastung im normalen Schuhwerk erfolgt nach Freigabe durch den Operateur fließend, das heißt der Vorfußentlastungsschuh und der Normalschuh werdend so wie der Fuß es “erlaubt” wechselnd getragen.Diese Übergangsphase kann bis zu 6 Monaten dauern.

Operierte Füße neigen zu Schwellungen. Dem begegnet man durch reglemäßiges Hochlagern des Fußes über Herzniveau und Einschränken der Belastung. Diese Neigung belastet den Patienten häufig am Längsten.

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Wirbelsäulenkatheder [Operative Therapie]

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Ambulante Operationen [Operative Therapie]

In der Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum ist des möglich ambulante Operationen durchführen zulassen.

Das ambulante Operieren erfolgt in der Pkc Praxisklinik Charlottenburg GmbH, Bismarckstr. 45-47, 10627 Berlin.

Nach telefonischer Anmeldung, werden Sie zunächst einen Termin zur Voruntersuchung in der Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum erhalten. Zu diesem Termin bringen Sie bitte die Befunde und Bilder aller evtl. vorhandener Röntgenbilder und MRTs mit. Sollte sich ein operationswürdiger Befund im Rahmen der ambulanten Vorstellung in der Sprechstunde ergeben, werden Sie ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie die Risiken des geplanten Eingriffes informiert. Weiterhin wird mit Ihnen ein OP-Termin vereinbart bzw. eine Telefonische Terminvereinbarung verabredet. Eine Vorstellung bei dem Narkosearzt zur Narkosefähigkeit erfolgt vor der Operation. Diesen Termin sollten Sie mit der Praxisklink Charlottenburg vereinbaren.

Am OP-Tag werden Sie nach entsprechender Vorbereitung operiert. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, gehört es zu Standard der Praxisklinik Charlottenburg, dass eine Patientenverwechslungsdokumentation durchgeführt wird. Anschließend liegen Sie in einem Aufwachraum und werden betreut bis es Ihnen so gut geht, dass Sie problemlos nach Hause entlassen werden können.

Zu Hause verhalten Sie sich bitte so, wie es mit Ihnen vorher vereinbart und wie es in der Ihnen mitgegeben Patienteninformation beschrieben ist. Sie erhalten von uns ausreichend Schmerzmittel, die nach mitgegebener Anweisung zu nehmen sind. Bei Problemen stehen wir unter den mitgegebenen Telefonnummern rund um die Uhr zur Verfügung.

Am ersten Tag nach der OP erfolgt der Verbandwechsel und eine ausführlich Beratung über die Konsequenzen der Operation und die festgestellten Schäden. Die weitere Behandlung übernimmt dann in der Regel der überweisende Kollege oder die Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie. Der nachbehandelnde Arzt und der gegebenenfalls nachbehandelnde Krankengymnast erhält eine ausführliche Information über die durchgeführte OP und die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Bei Komplikationen stehen unser Team und wir aber natürlich auch jederzeit nach der Operation zur Verfügung.

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