Unser fachliches Leistungsspektrum

 

Diagnostik

 

Konservative Therapie

 

Operative Therapie

 

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Ultraschalluntersuchung (Sonografie) [Diagnostik]

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) ist ein bildgebendes Verfahren, welches besonders zur Abklärung von Schulterbeschwerden, zur Beurteilung der Säuglingshüfte und zur Erkennung von Muskelfaserrissen und tiefergelegenen Blutergüssen geeignet ist. Ultraschalluntersuchungen unter gleichzeitiger Gelenkbewegung können uns anders kaum erhebbarere Informationen zu Gelenkfunktion und eventuellen Störungen geben, da sich die unterschiedliche Ausbreitung der Ultraschallwellen im menschlichen Körper zu nutze macht. So ist die Ultraschallmethode häufig die erste Wahl bei der Diagnosefindung, weil sie für den Patienten risikolos und schmerzfrei ist sowie kostengünstig und schnell durchgeführt werden kann. [nach oben]

Röntgendiagnostik und Röntgendurchleuchtung [Diagnostik]

Das sogenannte konventionelle Röntgen ist nach wie vor das verbreitetes bildgebende Verfahren zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit orthopädischen Krankheitsbildern und Verletzungen sowie Symptomen und Zeichen eine Diagnose ermöglichen. Die sogenannte Röntgendurchleuchtung (Bildwandler BV)) ermöglicht die Darstellung bzw. Beurteilung von dynamischen Vorgängen sowie Röntgenbefunden in Echtzeit z.B. während eines operativen Eingriffs oder zur exakten Platzierung einer Einstichkanüle für Injektionen an der Wirbelsäule. Unser Personal ist durch spezielle Lehrgänge in der Röntgendiagnostik geschult. Ebenso verfügen wir über qualifiziertes Fachpersonal im Bereich der Röntgendurchleuchtung (Röntgentechnische Assistentin). Jeder Anwender von Röntgenstrahlen unterliegt den Qualitätsanforderungen der Bundesärztekammer und ist verpflichtet, jährlich stichprobenartig Aufnahmen abzugeben. Diesen Qualitätsanforderungen sind wir bisher immer zur vollsten Zufriedenheit der Kontrollgremien nachgekommen. [nach oben]

Bildwandler [Diagnostik]

Viele der durch Spritzen zu behandelnden Strukturen des Bewegungsapparats liegen in der Tiefe des Gewebes unter der Hautoberfläche. Merkmale wie tastbare Knochen oder Hautfalten dienen der Orientierung. Eine sichere Darstellung des Injektionsziels liefern sie jedoch nicht. Mit dem sogenannten Bildwandler kann die Körperregion in Echtzeit durch Röntgen auf einem Monitor sofort dargestellt werden. Nach exaktem Bild des Spritzenziels kann dann in gleicher Weise die Nadel sicher plaziert werden. So wird auch die Zahl der eventuellen unerwünschten Nebenwirkung oder Komplikationen deutlich reduziert. Schwerpunkte dieser Behandlungsform sind: Fußwurzelinjektionen Handwurzelinjektionen Ellbogeninjektionen Injektionen aller kleinen Gelenke Hüftegelenksinjektionen Sprunggelenksinjektionen Wirbelgelenksinjektionen bandscheibennahe Injektionen Die Anzahl der notwendigen Behandlungen richtet sich nach dem Therapieerfolg. Sie liegt erfahrungsgemäß bei 3-5 Terminen. Je nach Besserungszeitraum können diese Serien wiederholt werden. Abhängig vom Inhalt der Injektion können die Kosten für diese Therapie sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Genaue Auskunft erteilt der behandelnde Arzt bei der Therapieplanung. [nach oben]

MRT – Kernspintomographie [Diagnostik]

Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das vor allem in der Diagnostik von Bandscheibenschäden, Meniskus- und Kreuzbandverletzungen sowie Gelenk­knorpeln eingesetzt wird. Die bessere Darstellbarkeit vieler Organe sowie die fehlende Strahlenbelastung aufgrund von Radiowellen und Magnetwirkung sind wesentliche Vorteile gegenüber dem konventionellen Röntgen oder der Computertomographie. So kann die Kernspintomographie auch in vielen Fällen bei Schwangeren durchgeführt werden. [nach oben]

Knochendichtemessung [Diagnostik]

Die Knochendichtemessung ermöglicht die Bestimmung der Dichte des Knochens (Mine­ralgehalt) bzw. dient der Früherkennung der Osteoporose. Zur Bestimmung des Osteoporose und Knochenbruchrisikos erfolgt eine Knochendichte­messung mittels der DXA-Methode Die Untersuchung ist schmerzlos sowie risikolos, da die Strahlenbelastung wesentlich ge­ringer ist als bei einer konventionellen Röntgenuntersuchung. [nach oben]

Muskuläres Profil der Wirbelsäule (Tergumed®) [Diagnostik]

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung. [nach oben]

Laufbandanalyse [Diagnostik]

Unsere spezielle Laufbandanalyse-Broschüre als Download

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung. [nach oben]

3D Wirbelsäulenanalyse (Körperstatikvermessung) [Diagnostik]

Die 3-D-Körperstatikvermessung ist eine Untersuchung, bei der die Wirbelsäule, die gesamte Körperhaltung, eventuelle Fehlstellungen sowie Muskelfehlbelastungen vermessen und doku­mentiert werden, und zwar ohne jegliche Strahlung und Berührung. Bei der Untersuchung werden per Diaprojektoren parallele Messlinien auf den Patienten gelenkt. Ein spezielles Computerprogramm erstellt sodann eine genaue und vollständige drei­dimensionale Darstellung des Rückens, der Wirbelsäule und des Beckens. Damit kann, unab­hängig von der realen Beinlängendifferenz und des Beckenstandes, ein hiermit ermittelter Beinlängenausgleich die Wirbelsäule optimal aufrichten und einer muskulären Dysbalance entgegenwirken. Die 3-D-Körperstatikvermessung wird zur Abklärung der folgenden Indikationen durch­geführt: – Beschwerden der Wirbelsäule und des Beckens – Beschwerden der Knie- und Hüftgelenke – Kiefergelenkbeschwerden – Kopf- und Nackenbeschwerden – Muskelfaserbelastungen [nach oben]

Isokinetik – Kraftmessung der Gelenke [Diagnostik]

WISSENSWERTES

Die isokinetische Muskelfunktionsdiagnostik wurde 1967 von dem Amerikaner Perrin entwickelt. Einige Jahre später wurden die ersten Testgeräte gebaut. Mithilfe isokinetischer Testsysteme war es erstmals möglich, die dynamische Kraftentwicklung bei einer konstant gehaltenen Geschwindigkeit zu bestimmen und so genannte Kraftverlaufskurven abzubilden. Letztere liefern in der Rehabilitation wertvolle diagnostische Hinweise zu Muskelkraft und Gelenkwerten. Im Bereich der orthopädischen Rehabilitation werden isokinetische Testsysteme seit über 20 Jahren erfolgreich eingesetzt, um funktionelle Störungen der Gelenkmechanik, muskuläre Defizite und Dysbalancen zu erkennen. Die Ergebnisse der isokinetischen Leistungsdiagnostik geben dem Arzt wertvolle Hinweise für die weitere Behandlung.

ISOKINETISCHE DIAGNOSTIK

Isokinetische Leistungsdiagnostik, Informationsbroschüre

Unsere spezielle Isokinetik-Broschüre als Download

Orthopädisch-traumatologische Erkrankungen ziehen eingeschränkte Gelenkbelastbarkeit und massive Defizite in der neuromuskulären Leistungsfähigkeit verletzter und operierter Extremitäten nach sich, die sich ungünstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Sowohl die Gelenkstabilität als auch die Belastbarkeit der verletzten Struktur ist häufig vermindert. Mithilfe der isokinetischen Leistungsdiagnostik können muskuläre Defizite an allen großen Gelenken wie Schulter-, Hüft-, Kniegelenk u. a. exakt bestimmt werden. Vergleichsmessungen der unverletzten, gesunden mit der verletzten Seite decken neuromuskuläre Schwächen und Dysbalancen auf. Die abgebildeten Kraftverlaufskurven geben Aufschluss über Störungen der Gelenkfunktion und helfen, spezielle Beschwerden in bestimmten Positionen aufzudecken. Die Auswertung der Kraftverlaufskurven sowie die Interpretation der Muskelkraftund der Gelenkwerte stellen das muskuläre Profil des betroffenen Gelenks im Vergleich zur nicht betroffenen Seite dar. Dadurch ergeben sich wesentliche diagnostische Hinweise. Die Auswertung isokinetischer Tests zeigt neben den Testkurven numerische Werte für die maximale Kraft- und Leistungsentwicklung auf. Diese Resultate können mit normativen Daten beschwerdefreier Personen verglichen werden und liefern dem Arzt ein objektives Bild vom Behandlungsstand. Auf der Basis des diagnostischen Befundes kann ein Therapie-Trainingsprogramm erstellt werden, das die muskulären Schwächen unter therapeutischer Kontrolle gezielt beseitigt, die Belastbarkeit der verletzten Strukturen erhöht und Schmerzen und Beschwerden abbaut. Ein isokinetischer Abschlusstest nach Beendigung der Behandlungsmaßnahme zeigt die Trainingserfolge auf.

ANWENDUNGSGEBIETE

Die isokinetische Leistungsdiagnostik wird bei einer Vielzahl von Indikationen angewandt, die mit Funktionsstörungen und eingeschränkter Belastbarkeit verbunden sind. Dazu gehört u. a. die Nachbehandlung nach Verletzungen und Operationen an Kniegelenk, Schultergelenk, Hüftgelenk, Ellenbogen- und Handgelenk oder Sprunggelenk. Darüber hinaus werden isokinetische Leistungstest auch im Leistungs- und Hochleistungssport zur Analyse der muskulären Leistungsfähigkeit eingesetzt.

KOSTEN, ERSTATTUNG

Die isokinetische Leistungsdiagnostik kostet pro Test 40 Euro. Private Krankenversicherer übernehmen gewöhnlich die Kosten für das Behandlungsprogramm. In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen wird die isokinetische Diagnostik nicht berücksichtigt:

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Sportmedizinische Untersuchung [Diagnostik]

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung. [nach oben]

Koordinationstestung (MFT S3) [Diagnostik]

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung. [nach oben]

 

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Chirotherapie [Konservative Therapie]

Die Chirotherapie ist eine Jahrtausende von dem altgriechischem Wort „Cheinos“ (manus = lat. Hand) abgeleitete alte Behandlungsform für Funktionsstörungen der Bewegungsorgane, wie der Wirbelsäule. Sie wird daher häufig als manuelle Medizin bezeichnet. Durch die Anwendung der Chirotherapie lassen sich bewegungsgestörte und ausgerenkte Wirbel wieder herstellen und eingliedern. Nur qualifizierte Therapeuten mit der Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“ wenden die ge­zielte Manipulation an; d.h. definierte manuelle Griffstellungen, bei denen Gelenke und Gelenkstrukturen unter Spannung gesetzt werden, um Spannungsreize auszulösen. Die Blockierung wird erfolgreich gelöst und die Bewegung der Gelenke wieder hergestellt [nach oben]

Akupunktur [Konservative Therapie]

AKUPUNKTUR HEILT UND NIMMT DEN SCHMERZ

Die Wirkung der sanften Nadeln in der Orthopädie Die Statue zeigt die 361 Akupunkturpunkte auf den Meridianen. Nach traditioneller chinesischer Vorstellung überziehen 14 netzartig verbundene Linien den Körper des Menschen. In den Meridianen fließt die Lebensenergie Qi. Sie gelangt in den Akupunkturpunkten an die Körperoberfläche und bietet dem Behandelnden so Zugang zum Energiefluss im Körper.

HERKUNFT UND GESCHICHTE

Die Akupunktur wurzelt in dem 4.000 Jahre alten Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte. Aus Aufzeichnungen, die um 1.600 v. Chr. zu datieren sind, weiß man, dass zugespitzte Bambus- und Bronzenadeln zur Behandlung verwendet wurden. Die erste schriftliche Spur ist das berühmte Buch „Huang Di Nei Jing“ (ca. 300 v. Chr.), das die Weisheiten dieser Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur über alle kulturellen Grenzen hinweg die Heilungsmöglichkeiten auch der „westlichen Medizin“.

HEUTE

Seit 1979 empfehlen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Akupunkturtherapie offiziell bei mehr als 40 Krankheiten. Allein in der westlichen Welt setzen über 400.000 Ärzte die Akupunktur ein. In der Schmerztherapie und bei der Heilung chronischer Erkrankungen ist die Akupunktur unverzichtbar geworden.

WIRKUNGSWEISE

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden. Die Akupunkturpunkte liegen auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die so genannte Lebensenergie mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Wie modernste Forschungsergebnisse belegen, hemmen die feinen Akupunkturreize bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Nach einer Akupunkturbehandlung produzieren Gehirnzentren psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endophine, Dynorphin, Enkephalin u. a.).

VORTEILE

Die Akupunktur ist bei sachgemäßer Anwendung praktisch nebenwirkungsfrei. Eine besonders schmerzfreie und schonende Therapie ermöglichen speziell geschliffene Akupunktur-Einmal-Nadeln.
Durch sie ist zugleich eine Übertragung von Krankheiten ausgeschlossen.

EIGENER BEITRAG

Akupunktur, Informationsbroschüre

Unsere spezielle Akupunktur-Broschüre als Download

Achten Sie darauf, dass Sie bei der Behandlung entspannt liegen oder sitzen. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab. Konzentrieren Sie sich auf das typische De-Qi-Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck). Vielleicht gelingt es Ihnen, den durch die Akupunktur angeregten Energiefluss in Ihrem Körper zu spüren. Auch wenn Sie nach einer Behandlung plötzlich beschwerdefrei sein sollten – schonen Sie sich unbedingt noch. Während und nach einer Akupunkturbehandlung heilt Ihr Körper:Gönnen Sie ihm hierfür Zeit und Ruhe! Akupunkturpunkte und Meridiane im Kopf- und Halsbereich

DAUER UND ART DER BEHANDLUNG

Eine Akupunktursitzung dauert ca. 20 Minuten. Bei akuten Schmerzen (z. B. Migräne) kann eine Akupunkturbehandlung sofort helfen. Um aber einen Langzeiteffekt zu erzielen, sind je nach Schwere und Dauer des Krankheitsbildes ca. 10 bis 12 Akupunktursitzungen in einem Rhythmus von ein- bis zweimal pro Woche notwendig.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die Abrechnung einer Akupunkturbehandlung über Krankenschein ist prinzipiell möglich. Abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten von bis zu zehn Akupunktursitzungen pro Jahr. Privatkassen übernehmen die Kosten in den meisten Fällen komplett oder zumindest anteilig.Akupunkturpunkte und Meridiane im Kopf- und Halsbereich

AUSZUG AUS DEN EMPFEHLUNGEN DER WHO

  • Schulter-Arm-Syndrome
  • Gewichtsabnahme
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgien
  • Gelenkschmerzen
  • Rheumaleiden
  • Nikotinentwöhnung
  • Bandscheiben-Beschwerden
  • Halswirbelsäulen-Syndrome
  • Herpes
  • Zoster (Gürtelrose)
  • Schwindel
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Chronische Kreuzschmerzen (Ischias)
  • Nackensteife
  • Muskelverhärtungen
  • Rippenschmerzen (Interkostalneuralgie)
  • Sehnenerkrankungen (Tennisarm)
  • Allergische Sinusitis (Heuschnupfen)

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Fokussierte Stoßwelle [Konservative Therapie]

  • Kalkschulter
  • Tennisarm
  • Fersensporn

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Triggerosteopraktik (radiale Stoßwelle) [Konservative Therapie]

WISSENSWERTES

Trigger Stoßwellen-Therapie (TST), Informationsbroschüre

Unsere spezielle Trigger-Broschüre als Download

Der Münchener Arzt Dr. Wolfgang Bauermeister entwickelte die Trigger-Stoßwellen-Therapie (TST) zur Bekämpfung der Ursachen von chronischen und akuten Schmerzen sowie zur Behandlung von Sportverletzungen. Diese neuartige Therapieform basiert auf dem Konzept der amerikanischen Trigger-Medizin, die in den USA seit zwei Jahrzehnten zur Schulmedizin gehört. Aufgrund der überzeugenden Behandlungsergebnisse findet die Trigger-Stoßwellen-Therapie in Fachkreisen außerordentlich große Resonanz.

WAS SIND TRIGGER?

Trigger sind Muskelfasern, deren Stoffwechsel gestört ist. Wegen Durchblutungs- und Sauerstoffmangels steht ihnen nicht genügend Energie für eine normale Funktion zur Verfügung. Deshalb verkürzen und verdicken sich diese Fasern und bringen den Muskel damit unter Spannung. Die Folgen: Der Muskel verliert seine Leistungsfähigkeit, es entstehen Verspannungen und Verhärtungen, die als druckempfindliche Knoten oder Stränge tastbar sind und Schmerzen verursachen. Wirkungsweise Die entscheidende Schwierigkeit in der Diagnostik von Triggern liegt darin, dass die Beschwerden oftmals an Körperstellen auftreten, die weit vom Ursprung des Trigger-Schmerzes entfernt liegen. Ziel der Trigger-Stoßwellen-Therapie ist es, die Trigger zu erkennen, zu lokalisieren und aufzulösen. Durch die Therapie wird die Durchblutung der behandelten Muskeln verbessert, die Muskeln werden elastischer und gewinnen an Kraft – Schmerzen und Verspannungen lösen sich auf. Laut einer Studie von Dr. Bauermeister liegt die Erfolgsquote bei über 95 Prozent.

ANWENDUNGSGEBIETE

Anwendungsgebiete der Trigger-Stoßwellen-Therapie sind insbesondere Verspannungen im Nacken und in den Schultern, Knie-, Hüft- und Ellenbogenschmerzen, Bandscheibenprobleme, Muskelverkrampfungen, Achillessehnenreizungen, Ischiasbeschwerden, Rücken- und Kopfschmerzen sowie Sportverletzungen. Nebenwirkungen Zu Beginn der Therapie muss die Behandlung mit einem so hohen Druck erfolgen, dass der Patient die Trigger deutlich spüren kann. Dies ist zumeist sehr schmerzhaft, für den Behandlungserfolg jedoch unerlässlich. An einigen Körperstellen wie den Oberschenkeln, dem Gesäß oder im Brustbereich bilden sich als Folge des kräftigen Massagedrucks oberflächliche Blutergüsse. Dennoch ist die Trigger-Stoßwellen-Therapie eine risikoarme und sehr effektive Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden. Sie kommt ohne den Einsatz von Medikamenten aus und ist somit frei von medikamentösen Nebenwirkungen.

DAUER UND ART DER BEHANDLUNG

Die Behandlungszeit richtet sich nach dem Krankheitsbild. Ein Durchgang für den Nacken-, den Schulter und den oberen Rückenbereich beansprucht etwa 20 Minuten. Die Behandlung erfolgt im Sitzen oder im Liegen. In der Regel sollte bei sechs bis zehn Sitzungen eine Behandlung pro Woche erfolgen.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die Trigger-Stoßwellen-Therapie kostet pro Behandlungstermin ca. 200,- EUR. Private Krankenversicherer übernehmen die Kosten dieses Therapieverfahrens gewöhnlich. In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen wurde die Trigger-Stoßwellen-Therapie bislang leider nicht berücksichtigt. [nach oben]

MFT – Magnetfeldtherapie [Konservative Therapie]

HERKUNFT UND GESCHICHTE

Pulsierende Magnetfeld Therapie PMT, Informationsbroschüre

Unsere spezielle Magnetfeld-Therapie-Broschüre als Download

Seit vielen Jahrhunderten ist die heilende Wirkung der Magnetfelder bekannt. Sämtliche alten Hochkulturen – von den Ägyptern, Chinesen, Mayas, Griechen bis hinzu den Römern – kannten und schätzten die heilenden Kräfte der Magnetsteine und der magnetischen Felder. Mehr noch: Ihre Anwendung war ein wichtiger Bestandteil ihrer Medizin. Den Gelehrten jener Zeit war schon bekannt, dass unsere Körperfunktionen und auch unser Zellstoffwechsel durch magnetische Felder günstig beeinflusst werden können. “Wer den Magneten verwendet, wird feststellen, dass er ohne ihn nichts ausrichten kann gegen viele Krankheiten” hat schon der berühmte Herr Paracelsus im 16. Jahrhundert gesagt.

HEUTE

Dieses alte Wissen blieb lang nahezu ungenutzt, bis vor wenigen Jahrzehnten die Anwendung der Magnetfelder im Rahmen ganzheitlicher, komplementärmedizinischer Therapiekonzepte neue Anfänge nahm. Auf Basis vieler positiver Erfahrungen wurden die bekannten Wirkungen der Magnetfelder – wie auch ihre idealen Möglichkeiten zur Kombination mit anderen Methoden der Schul- und Alternativmedizin – erforscht, wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen. Mit Hilfe innovativer technischer Geräte werden körpereigene Frequenzen erzeugt, die die Anwendung so schonend machen, dass man diese Therapie als sanfte Naturheilmethode bezeichnen kann.

WIRKUNGSWEISE

Um jede Zelle – egal ob Knochen, Knorpel oder Weichteilgewebe – besteht ein elektrisches Feld. Bei Verletzungen oder Abnutzung des Gewerbes ist dieses elektrisches Feld gestört, wodurch die Selbstheilungsfähigkeit eingeschränkt wird. Bei der Pulsierenden Magnetfeld Therapie durchdringen elektromagnetische Energiefelder mit einer Stärke von bis zu dem 100-fachen des Erdmagnetfeldes des Gewebes. Dadurch werden sogenannten strömende Potentiale zwischen den Zellen erzeugt und das elektrische Feld wieder aufgebaut. Das regt das Gewerbe zur Regenration und Neubildung an. Die Abwehrkräfte sowie die Durchblutung werden gesteigert und die Selbstheilungskräfte wieder hergestellt.

ANWENDUNGSGEBIETE

Häufigste Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie sind orthopädische Beschwerden, von allem bei Gelenkproblemen, Weichteil- und Knochenerkrankungen ist sie nützlich. So wird bei Abnutzungserscheinungen jeglicher Gelenke, z. B. der Wirbelsäule, Hüften, Knie und Hände, der Knorpel wieder gestärkt und aufgebaut. Auch der Knochenschwund, die sogenannte Osteoporose, wird positiv beeinflusst. Bei Knochenbrüchen oder verzögerter Knochenheilung wird die Heilungszeit stark verkürzt und damit eine schnellere Mobilisation möglich. Die Pulsierende Magnetfeld Therapie hilft aber auch bei Weichteilschädigungen. So tritt eine entzündungshemmende Wirkung bei Verletzungen und Reizungen von Muskeln oder Sehnen wie z. B. Tennis- oder Golferellenbogen auf. Die Schmerzen bei Bandscheibenschäden werden ebenfalls deutlich gelindert.

NEBENWIRKUNGEN

Nebenwirkungen sind bis heute nicht bekannt. Die Pulsierende Magnetfeld Therapie sollte jedoch nicht bei Schwangerschaft oder Herzschrittmacherpatienten durchgeführt werden.

DAUER UND ART DER BEHANDLUNG

Während der Behandlung kann die Kleidung anbehalten werden, da die elektrischen Energiefelder die Kleider durchdringen. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei. Die Patienten sitzen oder liegen daher in einer entspannten Körperhaltung. In der Regel sollten bei 10-15 Sitzungen zwei bis fünf Behandlungen in der Woche erfolgen. Die Behandlungszeit beträgt je nach Krankheitsbild zwischen 20 – 60 Minuten. Eine Sofortwirkung ist meistens nicht zu erwarten, da die Regenration der Zellen erst angeregt werden muss. Bei 70 % der Patienten ist nach Ende der Behandlungsserie mit einer deutlichen Schmerzlinderung und verbesserten Gelenkbeweglichkeit zu rechnen.

BEHANDLUNGSKOSTEN, ERSTATTUNG

Die Kosten für die Pulsierende Magnetfeld Therapie sind überraschen niedrig. Je nach Krankheitsbild kostet eine Behandlungsserie insgesamt (!) zwischen 150,00 und 300,00 EUR. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen. Aufgrund der nachgewiesenen Wirksamkeit übernehmen die privaten Krankenkassen die Behandlungskosten z. B. bei verzögerter oder ausbleibender Knochenheilung, Zerfall des Hüftgelenkes, Prothesenlockerungen oder der Sudeck´schen Erkrankung. [nach oben]

Lasertherapie [Konservative Therapie]

Die Lasertherapie ist eine weltweit eingesetzte und anerkannte Behandlungsform. Insgesamt existieren circa 2000 Studien zur Wirksamkeit dieser Therapie. Die Lasertherapie bringt hohe Energiemengen durch eine stark gebündelte Lichtquelle in das Gewebe ein. So wird der Zellstoffwechsel angeregt. Dies hat einen entzündungshemmenden, schmerzstillenden und abschwelleden Effekt. Besonders stoffwechselschwache Strukturen wie Sehnen und Bänder aber auch verletzte Muskeln und die Haut können so erfolgreich heilend behandelt werden. Schwerpunkte des Einsatzes sind: Golfer- oder Tennisellbogen Fersensporn Achillessehnenreizungen Steißbeinreizungen Narben Verbrennungen Neurodermitis Schuppenflechte Gürtelrose Schleimbeutelreizungen Überbeine Je nach zu behandelndem Gebiet werden Handlaser oder automatische Lasertherapiegeräte eingesetzt. Eine Therapie dauert zwischen 3 und 20 Minuten. Die Anzahl richtet sich nach dem Heilungsverlauf. Die Lasertherapie ist eine Privatleistung. Auskunft über die etwaigen Kosten erteilt der Arzt bei der Therapieplanung. [nach oben]

Osteoporosebehandlung (Osteologie) [Konservative Therapie]

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung. [nach oben]

Bildwandlergestützte Injektionstechnik [Konservative Therapie]

Viele der durch Spritzen zu behandelnden Strukturen des Bewegungsapparats liegen in der Tiefe des Gewebes unter der Hautoberfläche. Merkmale wie tastbare Knochen oder Hautfalten dienen der Orientierung. Eine sichere Darstellung des Injektionsziels liefern sie jedoch nicht. Mit dem sogenannten Bildwandler kann die Körperregion in Echtzeit durch Röntgen auf einem Monitor sofort dargestellt werden. Nach exaktem Bild des Spritzenziels kann dann in gleicher Weise die Nadel sicher plaziert werden. So wird auch die Zahl der eventuellen unerwünschten Nebenwirkung oder Komplikationen deutlich reduziert. Schwerpunkte dieser Behandlungsform sind: Fußwurzelinjektionen Handwurzelinjektionen Ellbogeninjektionen Injektionen aller kleinen Gelenke Hüftegelenksinjektionen Sprunggelenksinjektionen Wirbelgelenksinjektionen bandscheibennahe Injektionen Die Anzahl der notwendigen Behandlungen richtet sich nach dem Therapieerfolg. Sie liegt erfahrungsgemäß bei 3-5 Terminen. Je nach Besserungszeitraum können diese Serien wiederholt werden. Abhängig vom Inhalt der Injektion können die Kosten für diese Therapie sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Genaue Auskunft erteilt der behandelnde Arzt bei der Therapieplanung. [nach oben]

Schmerztherapie [Konservative Therapie]

Der Begriff Schmerztherapie fasst alle therapeutischen Maßnahmen zusammen, die zu einer Linderung von Schmerzen bzw. Erkrankungen der Wirbelsäule sowie degenerativer Gelenk­erkrankungen (Arthrose) führt. Wir verfügen über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ und sind berechtigt, die Behandlung von akuten & chronischen Wirbelsäulen- sowie degenerativer Gelenker­krankungen durchzuführen. [nach oben]

Sportmedizin [Konservative Therapie]

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Spezielle Therapiekonzepte Muskel-Sehnenverletzungen [Konservative Therapie]

  • Sportlerleiste
  • Schambeinastentzündung

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Arthrosebehandlung [Konservative Therapie]

  • Hyaluronsäure
  • Interleukin 1 Rezeptorantagonist (Orthokin®)
  • Platet Rich Plasma (ACP®)

Dieses Thema befindet sich aktuell in Überarbeitung [nach oben]

Professionelle Einlagenversorgung [Konservative Therapie]

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Medizinische Trainingstherapie [Konservative Therapie]

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Muskelaufbautraining der Wirbelsäule [Konservative Therapie]

OrthoTrain, Muskelaufbautraining der Wirbelsäule, Informationsbroschüre

Unsere spezielles Training zum Muskelaufbau als Download

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Präventionsprogramm vordere Kreuzbandruptur [Konservative Therapie]

Zur Vermeidung der vorderen Kreuzbandruptur und zur Prophylaxe einer Reruptur nach vorderer Kreuzbandplastik hat die FIFA ein umfangreiches Präventionsprogramm entwickelt. Die Inhalte umfassen ein Lauftraining, Plyometrische Übungen, Kraftübungen sowie Gleichgewichtsübungen. Dieses Programm ist wissenschaftlich untersucht und wird von dem Expertenkreis ”Vorderes Kreuzband” der GOTS empfohlen.

 

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Osteoporose [Konservative Therapie]

WAS IST OSTEOPOROSE?

Die Osteoporose – auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit – ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die bereits bei alltäglichen Aktivitäten zu einem Bruch führen kann. Am meisten betroffen sind die folgenden Regionen des Körpers: – Wirbelsäule – Hüfte – Becken – Unterarm Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung, unter der über fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden. Frauen sind viermal häufiger vom Knochenschwund betroffen als Männer; allein 80% aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen. Zur Diagnose wird die Knochendichtemessung herangezogen, mit der das Bruchrisiko in bestimmten Bereichen des Skeletts ermittelt werden kann. Die Osteoporose ist eine zunächst unmerklich verlaufende Erkrankung, die keine Beschwerden auslöst.Eine gesunde Lebensweise sowie körperliche Aktivität schützt vor Knochenschwund. [nach oben]

 

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Kniechirurgie [Operative Therapie]

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Sprungelenkschirurgie [Operative Therapie]

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Fußchirurgie [Operative Therapie]

Im weiten Feld der Erkrankungen des Fußes spielen die Fehlstellungen der Zehen durch ihre Häufigkeit die entscheidende Rolle. Der sogenannte Hallux valgus (Abweichung der Großzehe in Richtung Fußaußenrand) führt die Rangliste an. Auf den Plätzen folgen die Fehlstellungen der Kleinzehen (Krallenzeh, Hammerzeh), je nach Form der Fehlstellung und der Hallux rigidus (abnutzungsbedingte Bewegungseinschränkung des Großzehengelenks).

Ursächlich ist meist die vererbte Fußform in Kombination mit der Verbreiterung des Fußes im Laufe des Lebens sowie das Tragen von spitzen und /oder hohen Schuhen. Eine Bindegewebsschwäche, entzündliche Gelenkerkrankungen, Unfallfolgen und Erkrankungen der Nerven stellen ebenfalls mögliche Ursachen dar.

Frauen sind von Zehenfehlstellungen drei mal häufiger betroffen als Männer.

der perfekte Fuß

Der perfekte Fuß

Warum sollten Zehenfehlstellungen korrigiert werden?

Aus Sicht des Patienten nehmen sie im Laufe der Jahre zu und führen zu erheblichen Beschwerden vor allem beim Tragen des Schuhwerks. Die Entscheidung ” mache ich die Schuhe passend zum Fuß oder den Fuß passend zu den Schuhen” ist dann zu treffen. Zehenfehlstellungen sind aber strukturelle Veränderungen. Die Wahl der Schuhe inclusive aller Einlagen und Zurichtungen ist nur eine Anpassung an das eigentliche Problem, keine ursächliche Lösung. Nur eine entsprechende Operation kann die Struktur der Fehlstellung nachhaltig ändern.

Aus Sicht des Mediziners erreicht die Korrektur auch eine Normalisierung der Gelenkbelastung der betroffenen Zehen und eine der Lastverteilung im Vorfußbereich.

Wann sollte operiert werden?

Der Zeitpunkt richtet sich nach dem Leidensdruck des Betroffenen. Grundsätzlich wird der Eingriff jedoch durch Hinauszögern und Zunahme der Fehlstellung nicht einfacher. Folgeschäden der Fehlstellung wie Abnutzung der betroffenen Gelenke und Fehlsbelastungen umliegender Gelenke sollten bei der Wahl des geeigneten Zeitpunkts berücksichtigt werden.

Welche Operationsmethoden gibt es?

In der Literatur sind etwa 150 verschiedene Verfahren allein der Großzehenfehlstellung beschrieben. Dies zeigt, daß es das Verfahren für alle Formveränderungen nicht gibt.

Der Operateur wird durch seine Ausbildung und das hier Erlernte geprägt, jahrelange Erfahrung lassen den Arzt bestimmte Operationsmethoden bevorzugen.

Die moderne Vorfußchirurgie hat den Anspruch möglichst gelenkerhaltend vorzugehen. Für die Wahl des Verfahrens beim sogennanten Hallux valgus spielt der Winkel zwischen dem ersten und zweiten Mittelfußknochen, der Gelenkflächenwinkel des Großzehengrundgelenks und die Verschiebung der Zehen die entscheidende Rolle.

Grundsätzlich gilt, je größer Winkel zwischen erstem und zweiten Mittelfußknochen, desto weiter Richtung Mittelfuß sollte die knöcherne Korrektur durchgeführt werden.

Op Verfahren Hallux valgus:

  • Großzehenverformung: OP nach Akin
  • leichte Winkelerhöhung: Op nach Chevron
  • mittlere Winkelerhöhung: OP nach Scarf
  • große Winkelerhöhung: OP öffnende oder schließende Basisosteotomie

Unter Berücksichtigung des Gelenkflächenwinkels des Großzehengrundgelenks ist eine Kombination der Op nach Chevron und der Basisosteotomie, eine Kapsellockerung außen mit Raffung innenseitig und eine Operation nach Akin am langen Großzehenknochen ergänzend notwendig.

Die Stellung der knöchernen Korrekturen wird mit Klammern (Op nach Akin), 2 gewindigen Schrauben (Op nach Chevron oder Scarf) oder winkelstabilen Platten (Basisosteotomie) gesichert. Eine Metallentfernung nach knöcherner Durchbauung ist bei der Basisosteotomie sinnvoll.

Op Verfahren Kleinzehen:

Krallenzehen oder Hammer- werden je nach Gelenkbeweglichkeit durch Sehenverlagerungen, Knochenverkürzung oder Gelenkteilentfernung operativ korrigiert.

Druckprobleme unter den Mittelfußköpfchen werden durch die Operation nach Weil mit Verschiebung des Kleinzehengelenks Richtung Ferse behoben. Ein Anheben des Gelenks durch Entnahme einer Knochenscheibe kann ergänzend erforderlich sein.

Der sogenannte Schneiderballen der 5 Zehe wird mit der Operation nach Kramer korrigiert.

Abhängig von der Zahl der zu operierenden Zehen und der angewendeten Verfahren kann eine Operation bis zu 1,5 Stunden dauern.

Eine spätere Metallentfernung kann notwendig sein. Drahtstabilisierungen werden nach 2-6 Wochen entfernt, Plattensysteme ca 1 Jahr nach der Operation. Im Knochen versenkte Gewindeschrauben müssen nicht entfernt werden.

Nachbehandlung:

Je nach Operationsverfahren kann das Tragen eines sogenannten Vorfußentlastungsschuhs bis zu 6 Wochen erforderlich sein. Dies richtet sich nach der Zeit, die die Knochen zur stabilen Ausheilung benötigen. In diesem Schuh ist die Vollbelastung des Fußes in Abhängigkeit der operationsbedingten Beschwerden erlaubt. Eine Gipsruhigstellung ist in der Regel nicht notwendig.

Bis zur Fadenentfernung nach ca 10-14 Tagen wird eine spezielle Verbandstechnik, der sogenannte Kramer Verband angelegt. Sie stabilisert vor allem die korrigierten Kapsel- und Bandstrukturen am operierten Fuß. Der Verband wird alle 1-3 Tage erneuert. Nach Fadenentfernung wird zum gleichen Zweck eine Zehenbandage bis zur 6 postoperativen Woche angepaßt.

Bis zum Fadenzug muß das Operationsgebiet trocken gehalten werden, Duschen ist ab dem Fadenzug erlaubt.

Bis zum Erreichen der Vollbelastung sind eine Thromboseprophylaxe mit täglichen Injektionen unter die Haut und Kompressionsstrümpfe zwingend erforderlich.

Der Übergang zur Belastung im normalen Schuhwerk erfolgt nach Freigabe durch den Operateur fließend, das heißt der Vorfußentlastungsschuh und der Normalschuh werdend so wie der Fuß es “erlaubt” wechselnd getragen.Diese Übergangsphase kann bis zu 6 Monaten dauern.

Operierte Füße neigen zu Schwellungen. Dem begegnet man durch reglemäßiges Hochlagern des Fußes über Herzniveau und Einschränken der Belastung. Diese Neigung belastet den Patienten häufig am Längsten.

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Wirbelsäulenkatheder [Operative Therapie]

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Belegärztliche Operationen [Operative Therapie]

Die Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/ Medizinisches Versorgungszentrum ermöglicht Ihnen sowohl ambulante als auch belegärztliche/stationäre Operationen durchführen zu lassen.

Das ambulante und das stationäre Operieren erfolgt in der Klinik Hygiea, Fuggerstr.23, 10777 Berlin (www.Klinik-Hygiea.de) bzw. in den eigenen Räumen.

Stationär operiert werden aufwendigere arthroskopisch und fußchirurgische Operationen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Patienten, deren häusliche Versorgung postoperativ nicht gesichert ist sowie Patienten mit Begleiterkrankungen, die das ambulante Operieren verhindern, stationär zu operieren, soweit die jeweilige Krankenkasse eine Kostenübernahme erteilt.

Die Indikation zur stationären Operation erfolgt in den Schwerpunkt-Sprechstunden, gestellt durch den jeweiligen Spezialisten. Dieser führt entsprechend persönlich den stationären Eingriff durch.

Nach telefonischer Anmeldung werden Sie zunächst einen Termin zur Voruntersuchung in der Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum erhalten. Zu diesem Termin bringen Sie bitte die Befunde und Bilder aller vorhandenern Röntgenbilder und MRTs mit. Im Rahmen der ambulanten Vorstellung in der Sprechstunde werden Sie körperlich untersucht. Eventuell sind zusätzlich diagnostische Maßnahmen, wie das Anfertigen von Röntgenbildern oder einer Ultraschalluntersuchung, notwendig. Sollte sich ein operationswürdiger Befund ergeben, werden Sie ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie die Risiken des geplanten Eingriffes informiert. Weiterhin wird mit Ihnen ein stationärer OP-Termin vereinbart bzw. eine telefonische Terminvereinbarung verabredet. Eine Vorstellung beim Narkosearzt zur Narkosefähigkeit erfolgt vor der Operation. Diesen Termin sollten Sie mit der Klinik Hygiea vereinbaren. An diesem Tag erfolgt auch die Administration und Aufnahme Ihrer Daten durch die Krankenhausverwaltung sowie die Aufnahme Ihrer Personalien durch das Sie während des stationären Aufenthalts betreuende Pflegeteam Klinik Hygiea. Nach Vereinbarung Am Tag vor der Operation erhalten Sie Ihren persönliche Aufnahmeuhrzeit, hierbei werden Sie nüchtern erwartet. Es folgt die Zuweisung Ihres Zimmers auf der entsprechenden Ihnen bereits bekannten und Sie erwartenden Station. Im Anschluß erfolgt der geplante operative Eingriff.

Der operative Eingriff wird durch den Ihnen bereits aus der Sprechstunde bekannten Spezialisten In der Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum entsprechend der gestellten und mit Ihnen besprochenen Indikation persönlich durchgeführt. Ihre postoperative Betreuung wird durch Ihren Operateur selbst während des gesamten stationären Aufenthaltes durch tägliche Visiten gewährleistet. Für den Zeitraum des stationären Aufenthaltes werden Sie durch die angestellten Physiotherapeuten des Krankenhauses postoperativ nachbehandelt.

Die Nachbehandlung übernimmt dann in der Regel der überweisende Orthopäde & Unfallchirurge/Chirurg oder die Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum . Der nachbehandelnde Arzt und der gegebenenfalls nachbehandelnde Krankengymnast erhält eine ausführliche Information über die durchgeführte OP, Ihren stationären Aufenthalt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Vorstellungstermin bei Ihrem Orthopäden/Chirurgen sowie Behandlungstermine in einer Praxis für Krankengymnastik.

Bei Komplikationen stehen Ihnen Ihr Operateur und das Praxisteam aber natürlich auch noch jederzeit nach der Operation zur Verfügung.

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Ambulante Operationen [Operative Therapie]

In der Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum ist des möglich sowohl ambulante als auch stationäre Operationen durchführen zulassen.

Das ambulante und das stationäre Operieren erfolgt in der Klinik Hygiea, Fuggerstr.23, 10777 Berlin (www.Klinik-Hygiea.de) und in den eigenen Räumen.

In der Klinik Hygiea finden Sie den Operationstrakt mit Aufwachräumen und das Ambulante OP Zentrum im 1. Stock.

Nach telefonischer Anmeldung, werden Sie zunächst einen Termin zur Voruntersuchung in der Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie/Medizinisches Versorgungszentrum erhalten. Zu diesem Termin bringen Sie bitte die Befunde und Bilder aller evtl. vorhandener Röntgenbilder und MRTs mit. Im Rahmen der ambulanten Vorstellung in der Sprechstunde werden Sollte sich ein operationswürdiger Befund ergeben, werden Sie ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie die Risiken des geplanten Eingriffes informiert. Weiterhin wird mit Ihnen ein stationärer OP-Termin vereinbart bzw. eine Telefonische Terminvereinbarung verabredet. Eine Vorstellung bei dem Narkosearzt zur Narkosefähigkeit erfolgt vor der Operation. Diesen Termin sollten Sie mit der Klinik Hygiea vereinbaren.

Am OP-Tag werden Sie nach entsprechender Vorbereitung operiert. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, gehört es zu Standard der Klinik Hygiea, dass eine Patientenverwechslungsdokumentation durchgeführt wird. Anschließend liegen Sie in einem Aufwachraum und werden betreut bis es Ihnen so gut geht, dass Sie problemlos nach Hause entlassen werden können.

Zu Hause verhalten Sie sich bitte so, wie es mit Ihnen vorher vereinbart und wie es in der Ihnen mitgegeben Patienteninformation beschrieben ist. Sie erhalten von uns ausreichend Schmerzmittel, die nach mitgegebener Anweisung zu nehmen sind. Bei Problemen stehen wir unter den mitgegebenen Telefonnummern rund um die Uhr zur Verfügung.

Am ersten Tag nach der OP erfolgt der Verbandwechsel und eine ausführlich Beratung über die Konsequenzen der Operation und die festgestellten Schäden. Die weitere Behandlung übernimmt dann in der Regel der überweisende Kollege oder die Praxis für ganzheitliche Orthopädie & Unfallchirurgie. Der nachbehandelnde Arzt und der gegebenenfalls nachbehandelnde Krankengymnast erhält eine ausführliche Information über die durchgeführte OP und die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Bei Komplikationen stehen unser Team und wir aber natürlich auch jederzeit nach der Operation zur Verfügung.

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